Fussball WM Deutschland: Was für eine Freude! :-)

Inspiriert durch die beliebte Montags Motivation gibt es diese Woche die 5 teilige Serie bei changenow: Was macht die deutsche Nationalmannschaft so erfolgreich – und vor allem: wie können wir das auf unser eigenes Leben übertragen? 7 sofort umsetzbare Tipps für den Fußball – und für Dein Leben.

Das changenow Spezial zur FIFA Fussball WM 2010 in Südafrika. Morgen ist es soweit…

Heute gibt es eine Doppelfolge – den 4. und den 5. Teil! (Sonst komm ich nicht mehr hin bis zum Spiel morgen… )

4. Fussball WM Deutschland: Freude!

Fussball Freude

Fussball Freude

Was für ein wunderschönes Bild nach dem Sieg gegen England! Die ganze Mannschaft hat sich gefreut, umarmt und ist durch die Gegend gehüpft! Sie haben gefeiert, dass sie ihr Ziel erreicht haben. Und sie haben gemeinsam gefeiert – als Team.

Wenn Du ein Ziel erreichst, dann feiere das auch! Wenn Du nach all der Vorbereitung an Deinem Ziel angekommen bist, dann feiere das – und feiere Dich! Du hast etwas erreicht – und es ist völlig okay, stolz auf sich selbst zu sein. Ehrlich!

Gerade wir Deutschen sind da meist etwas verhalten, wenn wir ein Ziel erreicht haben. „Das wurde ja erwartet.“ „Das war ja das mindeste“ „Das war doch nix besonderes“ – vielleicht kennst Du einen dieser Sprüche. Doch damit betrügen wir uns um die Früchte unserer Arbeit.

Wir sind dann wie ein Gärtner, der seine Tomaten vom Frühling bis in den Sommer pflegt und giesst – und wenn die Tomaten dann reif sind, dann läßt er sie einfach hängen – schaut sie schulterzuckend an und sagt „Das ist doch nichts besonderes.“ Dieser Gärtner nimmt nie eine seiner Tomaten und beisst hinein. Er geniesst nicht diesen süßen fruchtigen Geschmack, sondern läßt sie hängen, bis sie verschrumpelt runterfallen.

Wenn Du ein Ziel erreicht hast, dann freu Dich darüber! Hüpfe, springe, geh aus Dir raus – tu, was auch immer sich für Dich richtig anfühlt – und dann freu Dich!! Yippieh!! :-))

5. So wie die deutsche Nationalmannschaft – Frage Dich: Was kann ich noch verbessern?

Fifa WM 2010Auch wenn die deutsche Nationalmannschaft gegen England gewonnen hat – und ausgelassen über den Platz gehüpft ist (ich habe da das Bild von Müller vor den Augen… ) – so hat dennoch nicht der Blick gefehlt: Was können wir noch verbessern?

Es war kein sattes Ausruhen auf den Lorbeeren. „So, das haben wir geschafft, wir brauchen nie wieder etwas anderes machen.“ sondern auch im Sieg blieb der „Hunger“: Okay, was können wir noch verbessern? Wie können wir unser Spiel noch verbessern? Was können wir noch intensiver trainieren? Und zwar ohne sich mit einer Keule auf den Kopf zu hauen, sondern einfach aus der Distanz betrachtet:

„Was können wir noch verbessern?!“

Das unterscheidet übrigens auch die Menschen und Unternehmen, die dauerhaft erfolgreich sind, von denen, die sich immer in so Wellen bewegen. Dauerhaft erfolgreiche Menschen suchen immer nach einem Punkt, den sie noch verbessern können – etwas, wo sie noch feilen können. Und zwar ohne sich für das, was sie noch nicht so gut können, mit der Keule auf den Kopf zu hauen. Erfolgreiche Menschen wissen, dass sie nicht perfekt sind – und auch nicht perfekt sein müssen. Dass es nie um Perfektion ging.

Haben wir das nicht schon mal gehört? Ja, und weil es so wichtig ist, kommt es hier schon wieder!

Es geht darum, wie wir das, was wir tun, ständig verbessern können – auf eine leichte, spielerische Art, die Spaß macht und uns so nach vorne bringt.

Die andere Art von Menschen und Unternehmen ruht sich nach einem Erfolg erst mal für eine laaaaaaaaange Zeit aus. Nichts gegen Ruhepausen. Im Gegenteil, wir bräuchten viel mehr davon. Doch ich meine etwas anderes:

Wenn einmal ein Weg gefunden wurde, der funktioniert, dann wird dieser Weg auch genau so beibehalten. Egal, ob die Welt sich weiterdreht oder nicht. Und auch egal, ob das ein Weg ist, der 1972 mal funktioniert hat. Das hat funktioniert, deswegen bleiben wir dabei und passen es nie wieder an.

Vielleicht klingt das unglaublich, aber es gibt viele sehr große Unternehmen, die genau diese Schiene fahren. Sie ruhen sich auf den Erfolgen der Vergangenheit aus – wehren sich gegen jede Verbesserung – und merken dann auf einmal, wie die Umsätze rückläufig werden. Kurz bevor es dann zu spät ist, werden riesige Teams dran gesetzt, Neuerungen zu finden. Diese Neuerungen sind dann meist so weit weg von dem alten „bewährten“, dass die Umsetzung wirklich weh tut. Für die Mitarbeiter – und für den ganzen Konzern. Wenn es dann geschafft ist, geht es wieder aufwärts, man ist wieder dabei. Man hat sein Produkt, seinen Service an den Markt von heute angepasst… und dann ruht man sich wieder 10 Jahre aus. Um dann wieder von vorne anzufangen. Das sind die Wellenbewegungen, von denen ich sprach: Rauf und runter. Rauf und runter…

Jetzt kann man natürlich sagen: Ja klar, die großen Unternehmen, die machen das alle falsch – aber was hat das mit mir zu tun? Bei mir ist das ja ganz anders…

Doch wenn wir mal ehrlich sind, wie oft fragen wir uns: Wie kann ich die Beziehung zu meinem Partner noch verbessern? Wie kann ich meinen Kindern noch mehr Liebe mitgeben? Wie kann ich eine noch bessere Verbindung zu meinen Freunden aufbauen? Wie kann ich in meinem Job noch besser werden?

Ist es da nicht manchmal eher so, dass wir die Dinge so laufen lassen, bis es brennt? Bis der große Krach kommt? Dann versuchen wir mit einem mal, alles zu verändern: Uns selbst, unsere Beziehung zu unserem Partner, zu unseren Kindern, zu unseren Freunden, besser werden im Job. Und zwar mit so großen Schritten, dass wir es wirklich weh tut – oder dass wir es gar nicht versuchen.

Deswegen ist das eine ganz wichtige Eigenschaft, die wir von „unserer“ deutschen Nationalmannschaft mitnehmen können:

Frage Dich, wie kann ich mich noch verbessern? Auf eine leichte Art – ohne Holzhammer auf dem Kopf!

Teilen und freuen! :-)
André Loibl
 

Gründer von changenow.de & Autor des Buchs "Glücklich sein". Experte für mehr Energie, Lebensfreude, Sönnchen reinlassen und hüpfen. :-)

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