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Gedanke Glaube Intention – wie jetzt?

Hey-ho,

bevor Du den heutigen Beitrag zu Ende liest, möchtest Du vielleicht einen kurzen Moment innehalten und das Zitat von Esther Abraham Hicks auf Dich wirken lassen:

„A belief is nothing more than a thought that you have thought before, that you continue to think.“

Übersetzung – sinngemäß

„Ein Glauben ist nichts weiter als ein Gedanke, den Du vorher schon gedacht hast, und den Du weiterhin denkst“

Vielleicht läßt Du das mal einen Moment wirken…

Das bedeutet, dass das, was wir für wahr halten in unserem Leben, die Dinge, die unsere Glaubensgrundsätze sind, so etwas sind, wie die „Verfestigung“ eines Gedankens…

Eines Gedankens, den wir irgendwann mal angefangen haben zu denken.

Übrigens immer aus einer positiven Intention heraus.

Denn alles, was wir tun, tun wir letztlich aus einer positiven Intention heraus.

Auch wenn das – vor allem bei anderen – nicht immer so aussieht.

Aber es lohnt sich, tiefer zu blicken, einfach mal reinzufühlen…

Vielleicht hast Du ja irgendwann mal eine Erfahrung gemacht, die Dich dazu gebracht hat, einen ganz bestimmten Gedanken zu denken.

Und wenn sich diese Erfahrung dann öfters wiederholt hat, hast Du angefangen, ganz automatisch auf Deine schon mal gedachten Gedanken zurückzugreifen.

Und so hat sich mit der Zeit ein Glaube gebildet – ein Glaubensgrundsatz vielleicht sogar.

Beispielsweise hattest Du vielleicht als Kind mal Schwierigkeiten bei einer gewissen Tätigkeit, wie z.B. Lesen, oder malen oder rechnen oder auch bei bestimmten Körperbewegungen.

Die meisten Eltern haben dann wahrscheinlich so etwas gesagt wie „Du kannst das halt einfach nicht.“

Da Du das in dem Moment wirklich nicht konntest, hast Du natürlich Deinen Eltern geglaubt.

Hattest Du dann beim nächsten mal ähnliche Schwierigkeiten klang Dir vielleicht noch die Stimme Deiner Eltern im Ohr:

„Du kannst das halt einfach nicht!“

So kann es sein, dass eine Begebenheit dazu geführt hat, dass wir uns unsere ganze Schullaufbahn (und vielleicht sogar bis heute) für einen schlechten Leser oder Zeichner gehalten haben.

Oder wir konnten einfach kein Mathe oder waren einfach unsportlich…

Das war jetzt natürlich etwas vereinfacht dargestellt, aber die meisten unserer Glaubensgrundsätze entstehen auf diese Weise.

Hier noch eine Ergänzung, bevor wir gleich noch dazu kommen, wie wir solche Glaubensgrundsätze wieder verändern können.

Unsere Eltern sagen solche Dinge übrigens auch aus einer positiven Intention heraus – und zwar alle!!!
Unsere Eltern lieben uns nämlich – auch wenn wir das manchmal nicht wissen – und auch, wenn sie das selbst manchmal nicht wissen.
Unsere Eltern wollten uns beschützen (das ist Ihr Job! )
Beschützen vor Enttäuschungen (die sie vielleicht selbst schon erfahren haben), oder vor (aus Ihren Augen) gefährlichen Situationen, oder manchmal auch vor uns selbst…

Das so als Einschub, denn ich möchte, dass die Eltern hier gut wegkommen. Denn Eltern machen einen wundervollen Job – sie geben immer das Beste, was Ihnen möglich ist!

Vielleicht denkst Du das nächste mal da dran, wenn Du an Deine Eltern denkst oder mit Ihnen sprichst…

Jetzt haben wir also alle unsere Glaubensgrundsätze, die uns mehr oder auch oft weniger hilfreich durchs Leben begleiten.

Was machen wir jetzt mit denen?

Können wir die nicht irgendwie optimieren – etwas pimpen sozusagen?!

Doch das können wir!!!

Und der erste Schritt setzt wieder am Anfang der Kette an:

„Ein Glauben ist nichts weiter als ein Gedanke, den Du vorher schon gedacht hast, und den Du weiterhin denkst“.

Ändere einfach, wie Du über gewisse Sachen denkst, und Du wirst merken mit der Zeit hat sich auch Dein Glauben (und übrigens auch Dein ganzes Leben ) verändert.

Wahrscheinlich fragst Du Dich jetzt, wie das gehen soll „einfach ändern“, was Du denkst, wenn es doch schon zu einem Glaubensgrundsatz für Dich geworden ist?!

Das ist eine gute Frage!

Denn auf den ersten Blick scheint das ziemlich schwierig zu sein, denn wir haben die Glaubensgrundsätze ja auch aus einem guten Grund angenommen.

Du erinnerst Dich, die positive Intention?!

Deswegen ist es wichtig, dass Du Dir klar machst, dass Du mit neuen Gedanken Deine positive Intention genau so gut, wenn nicht sogar besser umsetzen kannst.

Wenn Du zum Beispiel bisher geglaubt hast, Du hättest einfach nicht das Talent dazu, auch als Selbständiger Deinen Lebensunterhalt zu verdienen, weil Du vielleicht schon mal etwas versucht hast und es hat Dir nicht den Erfolg gebracht, den Du Dir versprochen hast.

Oder Du wurdest sogar als Träumer abgetan.

Vielleicht sogar von Deinen Freunden schräg angeguckt, die Dir dann hinterher erzählt haben, dass sie es Dir ja schon vorher gesagt haben und die froh sind, dass Du jetzt wieder einen richtigen Job hast…

Natürlich wolltest Du Dich da vor weiteren Enttäuschungen und Verletzungen schützen, und das war auch völlig okay!

Vielleicht hast Du ja auch schon mehrfach Dinge angepackt, die dann nicht so richtig funktioniert haben und irgendwann hast Du dann beschlossen, zu glauben, dass Du wirklich als Selbständiger nicht genug verdienen kannst.

Deine positive Intention hier war der Schutz.

Wenn Du jetzt in Dir vielleicht aber immernoch das drängende Bedürfnis spürst, Dein eigenes Ding zu machen, der Welt etwas von dem zu geben, was Du kannst und bist und was Dir wirklich Spaß macht, etwas, das Deine Augen zum Strahlen bringt, wenn Du Dein Leben selbst bestimmen willst und nicht nach der Stechuhr arbeiten willst, dann macht es Sinn, einen Weg zu finden, wie Deine positive Intention „Schutz“ trotzdem erfüllt wird.

Vielleicht kann es ja sein, dass Deine bisherigen Vorhaben nicht ganz so glücklich waren, weil Du bestimmte Dinge einfach noch nicht wußtest? Noch lernen mußtest oder mußt?

Vielleicht bist auch gar keinem inneren, sondern einem äußeren Wunsch gefolgt – oft tun wir ja auch das, von dem wir glauben, dass „unser Rudel“ möchte, das wir es tun…

Nochmal zurück zur positiven Intention – wir wollen uns schützen.

Und vielleicht doch selbständig sein.

Wie kriegen wir das jetzt zusammen?!

Einfach indem wir kleine Schritte gehen… gerade bei der positiven Intention Schutz ist es wichtig, dass wir unser Unterbewußtsein nicht zu stark konfrontieren, da es uns sonst schnell sabotiert…

Kleine Schritte, um bei unserem Beispiel zu bleiben, könnte heißen, dass wir unserer Leidenschaft erstmal „nach Feierabend“ nachgehen.

Denn dann bleibt unser Einkommen erst einmal „sicher“.

Die Intention ist super erfüllt – und unser Überlebenstrieb macht Purzelbäume!

Und wenn es wirklich das richtige Geschäft ist, und Du für die Sache brennst, das heißt, mit wirklicher Leidenschaft erfüllt bist, dann werden sich früher oder später Ergebnisse zeigen.

Und wer weiß? Vielleicht sind diese Ergebnisse dann bald so gut, dass Du noch halbtags den „sicheren“ Job brauchst?!

Und vielleicht dann bald gar nicht mehr?!

So bleibt unsere positve Intention Schutz die ganze Zeit erfüllt und wir können doch das tun, von dem wir träumen.

Einfach indem wir einen anderen Blickwinkel einnehmen und kleine Schritte machen.

Und dann noch einen kleinen Schritt.

Und dann noch einen…

„Jede Reise von 10.000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“
Lao Tse (Tao Te King)

Wir können unsere Gedanken verändern.

Mit unseren Gedanken ändern wir unseren Glauben.

Und mit unserem Glauben verändern wir die Welt, die wir erleben.

Denke mehr andere Gedanken!

Vielleicht kannst Du Dich ja auch mal fragen, was wäre, wenn von jedem Gedanken das Gegenteil genau so wahr wäre?!

Was wäre dann?!

Du hast die Freiheit zu entscheiden, was Du denken willst!!

Suche die positive Intention hinter Deinem Glauben und finde Wege, wie Du Deine positive Intention genau so oder sogar noch besser erfüllen kannst.

Mit anderen Gedanken.

Und kleinen Schritten.

Einen nach dem anderen.

Ich wünsche Dir ein tolles Wochenende und alles Liebe!

Bis bald und lass das Sönnchen rein!!!

Dein André

Teilen und freuen! :-)
André Loibl
 

Gründer von changenow.de & Autor des Buchs "Glücklich sein". Experte für mehr Energie, Lebensfreude, Sönnchen reinlassen und hüpfen. :-)

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Dankbarkeit und Manifestieren - wie hängt das zusammen?

[…] verbockt“ haben. Doch auch wir selbst geben immer unser bestes (wie ich es in dem Beitrag Gedanke Glaube Intention – wie jetzt? am Beispiel unserer Eltern schon ausgeführt […]

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