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Greenpeace Strom?

Strom von Greenpeace? Ja, das gibt es: Greenpeace Energy.

Greenpeace ist sicher jedem von uns ein Begriff: Menschen, die sich aktiv für den Umweltschutz und den Erhalt unserer Natur einsetzen.

Was ich bis vor kurzem noch nicht wußte: Greenpeace macht auch Strom – und zwar zu 100% Ökostrom aus Wasser- und Windkraft. Ohne Kohle- und Atomkraftwerke (was nicht bei allem, was „Ökostrom“ heißt, selbstverständlich ist)

Greenpeace baut außerdem eigene Kraftwerke, um so das Ökostromnetz weiter auszubauen.

Mit einem Wechsel zu Greenpeace Strom kann man nicht nur seine ganz persönliche CO2 Bilanz verbessern, sondern unterstützt auch ein Modell mit Zukunft.

Greenpeace Strom

Greenpeace Strom

Jaaaaaa… aber was kostet das denn?

Ich will gar nicht weiter drauf eingehen, was es uns kosten wird, wenn wir nicht beginnen, umzudenken und unsere Erde weiterhin so ausbeueten wie bisher…

Bleiben wir doch einfach bei den Euros. Durch meinen Wechsel zu Greenpeace Strom zahle ich jetzt genau € 6,- mehr im Monat. Außerdem ist das Wechseln genau so einfach wie bei jedem anderen Stromanbieter auch.

6 Euro im Monat. Welches Argument gibt es da noch, da nicht hinzugehen? Bisher habe ich bei meinem örtlichen Stromversorger € 39,- im Monat gezahlt – und jetzt zahle ich etwas über € 45,-.

Ich lege Dir wirklich ans Herz, Dich hier einmal zu informieren:

Greenpeace Strom

Übrigens ist das kein Parnterlink oder so – und ich bekomme auch kein Geld oder sonstige Zuwendungen von Greenpeace Energy für diesen Artikel.

Ich bin einfach der Meinung, dass es zu einem verantwortlichen Leben dazu gehört, dass man sich Gedanken darüber macht, wie man mit den Ressourcen dieser Welt umgeht. Jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Wir müssen es nur tun.

Auf der Seite von Greenpeace gibt es ein schönes Bild dazu: Natürlich wird damit nicht von heute auf morgen der Atomstrom angeschafft. Doch je mehr Menschen sich für echten Ökostrom entscheiden, um so mehr Anteil bekommt er auch am Gesamtstrom.

greenpeace energy

Greenpeace Energy

Das ist wie mit einem See, der immer sauberer wird, je mehr klares Wasser man hineingiesst.

Deswegen schau Dir die Seite von Greenpeace Energy an – und wenn sich das gut für Dich anfühlt, dann wechsele – das dauert 5 Minuten, mehr nicht. Hör auch hier einfach auf Dein Bauchgefühl und folge Deinem Bauchgefühl.

Wir alle sind Teil dieser Welt – und wir tragen Verantwortung für alles, was wir tun – und auch für alles, was wir nicht tun. Hier können wir mit einem kleinen Aufwand eine Menge bewegen.

Ich freue mich, wenn Du dabei bist!

Hab ein wundervolles Wochenende mit viel „Solar-Energie“!! Yippieh!!

Dein André

Hier noch mal die Seite:

Greenpeace Energy

Teilen und freuen! :-)
André Loibl
 

Gründer von changenow.de & Autor des Buchs "Glücklich sein". Experte für mehr Energie, Lebensfreude, Sönnchen reinlassen und hüpfen. :-)

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Claus

Hallo.

Mittlerweile gibt es auch eine Bündnis-Bewegung, wo sich normale Bürger direkt an Stromkonzernen beteiligen wollen und damit auch mit bestimmen:
http://www.strom-aus-buergerhand.de/
Find ich nen super Ansatz, denn so können endlich auch mal die „Kleinen“ mitbestimmen.
Wie das ganze dann ausschaut und langfristig umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Ich denke nur, wenn sich viele ähnliche Gedanken machen, dann kommt langsam eine Veränderung.
In diesem Sinne
wünsche allen
mehr Energie

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Marcello

Hi all,

natürlich bekommen wir alle den Strom aus der selben Suppe, aber wir alle können dafür sorgen, dass diese Suppe besser und gesünder produziert wird.

Ich bin zwar Lichtblick-Kunde, aber unterstütze solche Aktionen grundsätzlich, da sie für mich die einzig richtige Richtung darstellen.

Auch ich zahle 5-10 Euro mehr im Monat, aber tue das gerne, weil ich davon überzeugt bin, dass auch kleine Taten zählen und dieses Bewußtsein (wie hier gelesen) noch nicht überall vorhanden ist.

Viele Grüße

Marcello

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Elke

Wenn der Ökostrom nur Vorteile hätte, dann würden wir gar nicht drüber diskutieren, sondern einfach komplett auf ihn umstellen. Doch anfänglich Kostet er nunmal etwas mehr, Anlagen müssen errichtet werden und mehr Kunden müssen gewonnen werden. Auf lange Frist allerdings werden sich die Kosten stabilisieren und auch im Rahmen bleiben. Das wichtigste aber ist doch, dass wir unserer Umwelt entgegen kommen. Es MUSS ein Wandel in der Gesellschaft passieren, ansonsten haben unsere Enkel und Urenkel mit noch mehr Klimakatastrophen zu kämpfen, als wir es jetzt schon haben!
@ André: Ich finde deinen Blog toll und hoffe dass ihn möglichst viele lesen!

Viele Grüße
Elke

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Mira

Hallo André!

Finde ich super von dir, dass du diesen Artikel geschrieben hast, denn es ist für mich ein ganz wichtiges und aktuelles Thema.
Natürlich gehören die Netze immeron E.on, RWE & Co, aber es ist trotzdem ein erster Schritt. Außerdem zeigen die Menschen, die zu (echtem) ökostrom wechseln ganz klar, dass sie nicht zuschauen werden, wie dieser planet zerstört wird!
Greenpeace baut übrigens definitiv mit ALLEN geldern, die übrig bleiben weiter aus. Es ist eine Genossenschaft, d.h. am Ende sitzt nicht einer und kassiert ab sondern das geld fließt in den Ausbau der regenerativen Energien (meine Freundin hat da mal gearbeitet ;).

Ich fände es toll, wenn sich hier Leute ein Beispiel an dir nehmen und zu gutem ökostrom wechseln, wobei greenpeace einer der 4 guten Anbieter ist.
Dazu möchte ich noch kurz anmerken, dass der Atomstrom, wenn er nicht subventioniert wäre, auf 2 euro pro kw/h wäre

Liebe grüße,
Mira

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Claus

Hallo.
Also ich finde es sehr gut, wenn sich jeder so seine Gedanken macht, was man alles verändern könnte. Und das geht schon bei kleinen Dingen los.
Ob sich der „Ökostrom“ nun unbedingt rechnet oder ob sich damit wirklich was ändert,. ist ne andere Frage.
So weit ich weiß, wird Strom an vielen verschiedenen Stellen produziert und kommt sozusagen „alles in einen Topf“. Dieser wird durch die Verträge der Nutzer unterschiedlich gefüllt.
Wenn also viele einen Ökostrom bestellen, dann wird eben mehr Strom aus z.B. Wasserkraftwerken eingespeist.
Es gibt mittlerweile noch andere Produzenten und Plattformen für ökologischen Strom.

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Karl

Gut finde ich, sich solchen Sachen zu widmen, aber die Realität und Fallhaken nicht zu übersehen. Besser wäre ein örtlicher Ököstromversorger, deshalb nutze ich in Hamburg auch Hamburg Energie. Auch habe ich Anteile an einem Windpark gekauft, der hier oben in Norddeutschland aktiv ist. So schließt sich der Kreis.

Und ich finde, es ist besser ,Ökostrom auch aus weiteren Entfernungen zu kaufen, weil das Signal wichtig ist. Zu meckern gibt ja immer irgendwas…

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Erhard

Hallo André,

deinen Beitrag zu grünem Strom finde ich klasse. Argumente sind gut, sehe ich ganz genau so. Dass Greenpeace auch Öko-Strom anbieten wusste ich auch nicht.

Natürlich wäre es schön, wenn der Wechsel zum grünen Strom auch noch persönliche Einsparung bedeuten könnte und wenn man nebenbei noch was für soziale Zwecke machen könnte. Und genau das gibt es.

Ob am Ende eine persönliche Einsparung heraus kommt, muss man am konkreten Fall sehen, da dies auch immer ein stückweit vom Gesamtverbrauch abhängig ist.

Ich habe mir mal erlaubt meinen Öko-Tarif mit dem von Greenpace zu vergleichen. Die kWh ist bei Greenpace um ca. 3 Cent teurer, dafür ist die Grundgebühr um 1 Eu preiswerter. Aber wie gesagt, am Ende des Abrechnungsjahres zahlt der Stromanbieter auch noch eine Spende an eine vom Kunden zu benennende, soziale Einrichtung.

Dieser Tarif zeigt, Ökologie muss nicht teuer sein. Für gewerbliche Verbraucher hat der Anbieter einen noch besseren Tarif.
Ich habe gewechselt und biete jedem an, es auch zu tun. Ja, ich bekomme einen kleinen Opulus dafür und wer möchte schließt sich mir an und kann sich diesen auch verdienen.

100% Öko-Strom – Das ist meine Antwort auf die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland.

Hier noch mal der Link: http://charity.ipelo.de

Gruß und allen eine sonnige Zeit
Erhard

P.S. den Tarif gibts z.Z. nur in Deutschland

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Moni

Hi André,

ich finde es toll, wenn Du Menschen auch in diese Richtung motivierst und inspirierst, etwas für die Umwelt und somit für sich selbst und allen anderen Lebewesen auf dieser unseren Erde etwas gutes zu tun. Und klar, Geld sollte dabei keine all zu große Rolle spielen, wie in diesem Fall. Für mich ist das schon lange selbstverständlich (ich bin bei Naturstrom und zahle auch nur ein paar Euro mehr als vorher). Vielen Dank und an alle die das lesen, wir zeigen auch dem Staat damit, das wir nicht mehr jeden Macht-Gier-Kram usw. mitmachen. Wie es damals in der DDR so schön hieß: „Wir sind das Volk“, tja, und wir sind damit auch automatisch die Bestimmer. Es liegt in unserer Hand, nur in unserer, in jedem seine :)!

Danke, und á la André: sonnige Grüße Moni

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Petra Merkel

Meinlieber André, hätte echt nicht gedacht, dass du wirklich so naiv bist, dich so leicht manipulieren lässt und tatsächlich denkst, du wirst von nun an mit Strom aus einem Greenpeace Kraftwerk versorgt… Durch welche Leitungen fließt denn zukünftig dein „neuer“ Strom? Hat Greenpeace tatsächlich vom hohen Norden aus eine zig km lange eigene Leitung bis nach Bonn zu deinem „Häuschen“ verlegt? Ich glaube eher nicht, gell! Dein Strom fließt immer noch durch die Leitungen von Rhein-Energie; RWE oder Rhenag. Du bekommst immer noch exakt den selben „Atomstrom“ von exakt dem selben Anbieter wie zuvor. Der einzige kleine Unterschied ist, dass von den Mehrkosten, die du nun bezahlst, dein bisheriger Stromversorger, den Überschuss an Greenpeace abdrückt,( aber selber auch noch ein wenig an dem Abkommen mit Greenpeace verdient). Und wenn du dir mal realistisch anschaust, wieviel Verwaltungsaufwand RWE oder die Rhenag betreiben und auch Greenpeace selber, dann bleibt von deinem Mehraufwand nur ein sehr geringer Teil übrig, der tatsächlich in die Umweltforschung, Entwicklung und Projektumsetzung von Greenpeace fließt!
Definitiv Greenpeace Strom gibt es zur Zeit nur dort, wo deren Kraftwerke schon direkt an ein unabhängiges Versorgernetz angeschlossen ist!!!

Möchtest du wirklich etwas zur Entwicklung von Greenpeacestrom beitragen, dann schick lieber eine direkte Spende direkt, ohne Umweg an Greenpeace. Da fällt dann zwar immer noch etwas für Verwaltungskosten bei Greenpeace ab, aber zumindest geht von diesem Geld dann nichts weiter für den Verwaltungsaufwand und „Nutzungsgebühren“, „Instandhaltungskosten“ usw. des hiesigen Stromlieferanten drauf.
Am aller besten ist natürlich, sich von alledem unabhängig zu machen und seine eigene Solaranlage und ein eigenes Windrad, in den Garten zu stellen oder wie es schon einige kleinere Gemeinden in Süddeutschland machen, … sogenannten „Kompoststrom“ … und zu guter Letzt gilt natürlich für uns alle, auch auf die kleinen und großen „Stromkiller“ im eigenen Haushalt zu achten.
… Und wußtest du, dass der meiste Atomstromverbrauch und der größte Elektrosmoke allein durch das Internet verursacht wird !!!
LG, Feedback wäre schön … have a nice Day, Petra

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    André Loibl

    Hallo liebe Petra,

    danke für Deine Anregungen! Und Du hast Recht – die komplette Eigenversorgung – und auch „+ Häuser“ sind natürlich das Beste.

    Doch da, wo das nicht möglich ist, bin ich trotzdem dafür, Ökostrom statt dem „klassischen“ zu wählen. Auch wenn Greenpeace mir keine Leitung bis in die Wohnung legt…

    Denn mit dem Wechsel zu Greenpeace Strom wird auch der Bau von eigenen Ökokraftwerken unterstützt. Auch das wird die klassischen Stromanbieter nicht von heute auf morgen aus dem Rennen werfen – aber jeder Schritt in die richtige Richtung hilft!

    Stell Dir mal vor, ich würde neben dem „Greenpeace Strom“ auch noch zusätzlich direkt an Greenpeace spenden? Denn Strom verbrauche ich sowieso – und wenn damit jeden Monat zusätzlich etwas an Greenpeace geht, dann freue ich mich!

    Weiterhin: Jeden Strom, den Greenpeace verkauft, müssen sie auch einspeisen. Das bedeuetet, dass durch jeden Kunden mehr Ökostromwerke geschaffen werden „müssen“. Dadurch kann der Anteil von Ökostrom am Gesamtmarkt erhöht werden – denn je mehr Menschen Ökostrom kaufen – um so mehr muss auch produziert werden.

    Also meine Stimme hat der Ökostrom!

    Liebe Grüße und ein tolles Wochenende!

    André

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    Rudi

    Liebe Petra,
    das ist leider nur ein bisschen richtig – dafür fast komplett falsch.
    Richtig ist, dass es nur ein bestehendes Stromnetz gibt und – physikalisch gesprochen – der Strom nach einem Anbieterwechsel immer noch der selbe ist, wie der, der aus Nachbar´s Steckdose kommt.
    Was sich allerdings durch einen Wechsel, beispielsweise zu Greenpeace Energy, ändert ist folgendes: Die RWE (oder Vattenfalls oder E.ON oder…) darf den Strom, den man verbaucht, nicht mehr ins Netz einspeisen, dies übernimmt der neue Anbieter. Stell Dir das Stroomnetz wie einen großen See vor. Alle Anbieter speisen ihren Strom ins Netz (den See) ein und jeder Verbrauchen entnimmt seinen Strom diesem Netz. Wechselt man zu einem Ökostrom Anbieter, darf also vom bisherigen Anbieter (meinetwegen die RWE) kein Atom- oder Kohlestrom mehr für Dich produziert und eingespeist werden. Dafür wird nun sauberer Strom für Dich eingespeist. Du siehst: Es hat einen unmittelbaren Effekt.
    Auch bei den Kosten verhält es sich genau gegenteilig, als Du beschrieben hast. Es fallen weiterhin Nutzungsgebühren für das Netz an, Zählermiete etc. Da dies alles Eigentum des Örtlichen (in unserem hübschen Beispiel hier die RWE) ist und bleibt. Das Geld für den Strom fließt aber an den neuen Versorger. Um bei Greenpeace Energy zu bleiben: Dein Geld bekommt nicht mehr der Atom- oder Kohlestromproduzent, der damit neue AKW oder Kohlekraftwerke bauen kann, sondern an einen unabhängigen Anbieter, der sich wie Greenpeace Energy verpflichtet, neue Anlagen zu bauen. Somit hast Du Deinen Geldfluß weg von der Atom- und Kohlestromindustrie gelenkt.
    Wer gegen Atom- oder Kohlestrom ist aber weiterhin bei den großen seinen Strom bezieht, der macht da irgendwie etwas nicht richtig. Gut, das ist eine persönliche Sache. Dann aber bitte bei den Fakten bleiben.
    Liebe Grüße aus Essen,
    Rudi

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