Grenzen überwinden – aber wie?

Häufig in unserem Leben stoßen wir an unsere eigenen Grenzen.

An den Punkt, an dem wir nicht genau wissen, wie wir weiter machen sollen – was der nächste Schritt ist

So wie eine kleine Hummel, die sich in unsere Wohnung verirrt hat und dann den Weg nicht mehr rausfindet und ständig gegen die Fensterscheibe fliegt.

Wir wollen weiter, finden aber den Weg nicht so richtig.

Vielleicht kennt Ihr das Gefühl, wie es ist, vor seinen eigenen Grenzen zu stehen, um dann hochzuschauen und dann einfach zu denken, mensch, ist das hoch!!! Wie soll ich denn da rüber?!

Wenn Ihr in solch einer Situation seid, hilft Euch vielleicht folgendes:

Als erstes mit ganz offenem und ehrlichen Blick schauen:

Okay, wo stehe ich? Wo bin ich jetzt, wie ist meine Lage?
Und dann als 2. Step die wichtige Frage: Wo will ich hin?!
Vor allem auch, warum will ich da hin?! Und Antworten wie: weil so wie's jetzt, ist doof, zählen nicht!!!
Überlege Dir, welche Vorteile hast Du davon, wenn Du Dich auf den Weg zu Deinem Ziel machst.
Dann mal Dir alle Vorteile vor Deinem geistigen Auge mal so richtig aus (mit Sahne und Schokolade obendrauf!!! :-)) )

Fängt schon an, Spaß zu machen, oder?!
Nun noch einen Schritt weiter: Stell Dir vor, wie Du schon an Deinem Ziel angekommen bist, wie Du Dich fühlst, welche Leute Du siehst, wie Dein Portemonaie aussieht, wie das Wetter ist, wo Du überhaupt bist.

Und dann versuch Dir die Szene ganz klar und lebendig vor Augen zu führen…

Bei mir ist es dann meist so, dass ich das Meer rauschen höre!
Ich geniesse dann dieses wundervolle kribbelige Gefühl und dann brennt es meist schon in mir, sofort loszulegen!!!! :-))

Vielleicht geht es Dir ja ähnlich!?
Viele Pseudo-Einwände (die ganze Aufschieberitis etc.) lösen sich so nämlich ganz von selbst in Luft auf…
Wenn dann aber immer noch zuviele Grenzen da sind, die Angst Dich immernoch beherrscht, daaaaaann geht's ans Eingemachte!!!

Hast Du Lust?! Okay, auf geht's!! Packen wir die Angst am Kragen und werfen Sie raus!!
1. Die Angst klein machen
Dazu gibt es einer super Geschichte aus dem NLP:
Sieh die Situation vor Dir, die Dir so viel Angst macht, schau sie Dir an wie einen Film vor Deinem geistigen Auge. Greif Dir eine ganz typische Situation raus, an der Du immer wieder an Deine Grenzen stößt und lass diese Situation wie einen Film vor Deinem inneren Auge ablaufen. Und vielleicht willst Du diesen Post ja nicht nur lesen, sondern die Übung auch einfach mal mitmachen. Denn nur dann kannst Du ja auch erfahren, wie viel Power in steckt.

Okay, siehst Du Deinen Film? Diese typisch Angst-Situation? Gut, schau ihn Dir einfach an.
Wenn der Film vorbei ist, dann zerstreue Deinen Geist kurz, denke zum Beispiel an Erdbeeren!!

Oh ja, Erdbeeren, hmmmm, allein die Vorstellung macht mir schon Lust, wenn ich vor meinem Auge dieses saftige Rot sehen kann, diesen süßen verführerischen Duft aufnehmen kann und mich schon freu, gleich reinzubeißen…. Hmmmm….

Ach ja, der Film!

Also gut, nächster Schritt, such Dir mal einen Song aus Deinem ganz persönlichen inneren CD-Schrank, der dem Gefühl aus Deinem Film von grade genau widerspricht, also jetzt einen Song, der Dir viel Mut macht, der Dich positiv stimmt, der Dich gut drauf bringt!!! Hast Du ihn?!? Super!!!
Jetzt schau Dir Deinen Film von eben vor Deinem inneren Auge nochmal an, aber jetzt hinterlege ihn mit dem Song von eben – stell Dir vor, Du könntest die alten Geräusche aus dem Film einfach ersetzen durch die neue positive Musik. Diese coole Musik, die Dich so richtig gut drauf bringt. Vielleicht klingt das etwas befremdlich, das schlechte Gefühl mit der positven Musik zu hinterlegen, aber mach es einfach mal – ich warte so lange hier…

Und!?! Wie war es?!

Kann es sein, dass die Angst jetzt schon viel kleiner ist?!!!

Vielleicht möchtest Du ja einfach noch ein bisschen mit der Übung spielen und experimentieren!?

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß dabei!

Hier noch die Kurz-Zusammenfassung für den Überblick:

1) Nimm das Gefühl der Angst und schau Dir Deinen inneren Film dazu an, z.B. eine Situation, die typisch für dieses Gefühl ist

2) Zerstreu Deinen Geist – und vergiß die Erdbeeren nicht!!!

3) Such Dir ein Dein Lieblings-Musikstück aus, das dem Gefühl der Angst genau widerspricht

4) Schau Dir den Film noch mal an, aber jetzt hinterlege ihn mit Deiner neuen Musik – so laut, dass Du nur noch die neue Musik hörst.

5) Schau Dir die Situation noch mal an und bemerke, wie sie sich verändert hat.

Im nächsten Post gibt es dann noch eine kurze Erklärung, warum wir überhaupt immer wieder an unsere Grenzen stossen bzw, vor die Fensterscheibe fliegen…

Bis dahin alles Liebe und viel Spaß mit der Übung!

André

Teilen und freuen! :-)
André Loibl
 

Gründer von changenow.de & Autor des Buchs "Glücklich sein". Experte für mehr Energie, Lebensfreude, Sönnchen reinlassen und hüpfen. :-)

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