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Meditation lernen in 7 Schritten

Meditation lernen

„Meditation ist nicht was Du denkst“

meditation

Meditation lernen – wofür ist das gut?

Wenn es um Meditation geht, dann fragen mich viele Menschen immer: Wofür soll das gut sein? Meditieren? Wenn Du Dir regelmäßig Zeit nimmst für Meditation, dann hat das viele Vorteile:

    • Du kannst mit regelmäßiger Meditation viel entspannter werden. Auch in Situationen, die Dich früher vielleicht gestresst haben. Du wirst einfacher und schneller entspannen können.
    • Deine Aufmerksamkeit und Deine Konzentrationsfähigkeit wird sich verbessern. Durch regelmäßige Meditation wird Deine Aufmerksamkeit geschult. Das kann sehr nützlich sein – im Privat- und auch im Berufsleben!
    • Dein Denken wird klarer! Du hast nicht mehr so viel Chaos in Deinem Kopf, sondern Deine Gedanken werden klarer werden. Und wenn Du eine Zeitlang meditiert hast, dann kannst Du sogar Deine Gedanken einfach beobachten. Das ist sehr entspannend, weil Du nicht mehr auf alles reagieren musst, was in Deinem Kopf ist. Du kannst natürlich immer noch, aber Du musst nicht mehr!
    • Wenn Du Meditation lernen kannst, dann wirst Du Dich dabei auch selbst immer besser kennen lernen. Es kann eine der spannendsten Reisen nach Innen werden, die Du je gemacht hast! Das hat den unglaublich großen Vorteil, dass Du Dich mit der Zeit auch immer besser annehmen kannst.

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  • Dein Selbstvertrauen und Dein Selbstwertgefühl werden wachsen.
    Dadurch, dass Du mit Dir selbst immer besser klar kommen wirst, wird sich auch Dein Kontakt zu anderen Menschen verbessern. Du wirst eine tiefer Beziehungen zu Deinem Partner / Deiner Partnerin haben können. Du wirst die Menschen besser verstehen und auf sie eingehen können.
  • Wenn Du Meditation lernen kannst, dann wirst Du auch ein tieferes Verständnis dafür bekommen, warum Du eigentlich hier bist. Du wirst ein Empfinden haben für Dein Leben – und das Leben im Allgemeinen.
  • Meditation kann Dir auch einen Einblick geben in das, was möglich ist, wenn Du Dich in Deinem Leben immer höher aufschwingst. Sie kann Dir einen Einblick in Deine spirituelle Natur geben.

 

Aber ist Meditation nicht nur was für Esos und Spinner?

Meditation ist etwas für jeden! Fast alle großen Sportler haben Ihre Zeiten der Meditation. Ihre Zeit, in der sie nach Innen gehen, einfach weil sie wissen, dass dort die Wurzel für Ihren Erfolg liegt. Erfolgreiche Menschen in der Wirtschaft nehmen sich regelmäßig Zeit für Meditation, für eine Innenschau (denn nichts anderes ist Meditation).

Menschen, die eine besonders liebevolle Partnerbeziehung haben, nehmen sich auch Zeit, um nach Innen zu gehen. Denn sie wissen, wenn sie sich selbst nicht lieben können, dann können sie auch niemand anders wirklich lieben.

Meditation ist also nicht nur was für Gurus, Menschen mit langen Bärten und Saris, sondern wirklich etwas für jeden.

Und wenn Dir der Begriff Meditation nicht gefällt, dann ersetze ihn einfach durch „Stille Zeit“ oder „Innenschau“, denn es geht nicht um Worte, sondern um die Erfahrung der Ruhe und des Friedens, die Du machen kannst.

Welche Hilfsmittel brauche ich zum Meditieren?

Eigentlich gar keine! Du kannst ganz einfach jederzeit an jedem Ort meditieren, wenn Du das willst. Es braucht keine Räucherstäbchen dazu, keine Musik, gar nichts. Natürlich kannst Du diese Dinge nutzen, wenn Du willst, aber sie sind nicht notwendig.

Alles, was Du brauchst, ist ein Stuhl auf dem Du sitzen kannst – oder ein Sitzkissen, auf das Du Dich setzen willst. Dann lockere etwas Deine Kleidung, so dass Du es bequem hast und nicht von einer zwickenden Hose abgelenkt wirst, und schon kann es losgehen.

Meditation lernen in 7 Schritten

Vielleicht denkst Du jetzt, alles gut und schön – aber wie soll das meditieren denn jetzt gehen? Genau das verrate ich Dir jetzt – und es ist viel einfacher als Du vielleicht denkst.

meditieren

  1. Suche Dir einen ruhigen und bequemen Ort. Nimm Dir einen Stuhl oder ein Sitzkissen und setze Dich darauf. Schalte vorher noch Dein Telefon aus – oder mache es lautlos, damit Du nicht gestört wirst. Nimm Dir einen Wecker (vielleicht Dein Handy?) mit zu Deinem Ort der Meditation.
  2. Stelle diesen Wecker auf 10 Minuten. Das ist für den Anfang völlig ausreichend!
  3. Dann schau, dass Du einigermassen grade sitzt. Richte Deine Wirbelsäule auf. Du kannst Dir auch vorstellen an Deiner Kopfspitze wäre so etwas wie eine unsichtbare Schnur befestigt, die Dich sanft nach oben ziehen kann. Lockere alle Kleidung, die unbequem sitzt. Deine Hände kannst Du einfach in den Schoß legen – oder lege sie auf Deine Knie – ganz wie Du willst. Schliesse Deine Augen. (Das ist am Anfang einfacher!)
  4. Atme 5 mal tief ein und wieder aus, um Dich noch etwas tiefer zu entspannen.
  5. Jetzt beobachte einfach Deinen Atem, wie er an der Nasenspitze sanft ein und ausströmen kann. Einfach nur Deinen Atem beobachten. Sonst musst Du gar nichts tun. Einfach nur Deinen Atem beobachten. Wenn Deine Gedanken abdriften, dann kehre einfach immer wieder sanft zu Deinem Atem zurück. Immer wieder zu Deinem Atem zurückkehren und ihn einfach nur beobachten. Anfangs werden Deine Gedanken wahrscheinlich häufig abdriften – oder Dir wird langweilig werden. Das ist völlig okay. Sei sanft mit Dir. Einfach immer nur wieder zu Deinem Atem zurückkehren. Für 10 Minuten. Lass Deine Augen geschlossen und bleib dabei bis der Wecker klingelt. Egal, was Dir durch den Kopf geht. Auch wenn Du denkst: „So eine Zeitverschwendung, in der Zeit könnte ich jetzt…. machen“. Bleib einfach dabei. Diese Gedanken sind normal.
  6. Kehre einfach immer wieder sanft zu Deinem Atem zurück. Betrachte Deinen Gedanken einfach als einen Radiosender der läuft während Du etwas anderes tust. Das Radio läuft, aber Du lässt Dich nicht davon ablenken. Du bleibst bei der Sache, die Du tust, Du bleibst bei Deinem Atem. 10 Minuten lang.
  7. Das ist schon alles! Ehrlich. Meditation ist nicht kompliziert. Im Gegenteil. Sie ist sehr einfach. Die einzige Herausforderung ist, sich wirklich hinzusetzen und sich die Zeit dafür zu nehmen!

7 Tipps um das Beste aus Deiner Meditation zu machen:

meditation zen

  1. Meditiere regelmäßig. Am Besten jeden Tag.
  2. Meditiere wenn es geht immer am selben Ort und zur selben Zeit. So kann Dein Geist sich an diese Zeit der Ruhe gewöhnen.
  3. Sei geduldig und sanft mit Dir. Meditation ist immer sanft. Zerre niemals an den Zügeln. Führe Deinen Geist immer sanft zurück.
  4. Lass alle Vorstellungen davon los, was passieren kann oder soll. Tu es einfach – und was passiert, passiert. Versteife Dich nicht auf irgendwelchen „spirituellen Erlebnisse“ – wenn sie passieren, schön – wenn nicht, ist das auch okay. Lass einfach alle Vorstellungen los und fokussiere Dich nur auf Deinen Atem
  5. Halte die 10 Minuten durch – auch wenn es Dir am Anfang noch schwer fällt. Mal ganz ehrlich – 10 Minuten schaffst Du doch, oder!?
  6. Sorge für Ruhe. Schalte Dein Telefon lautlos oder aus. Zieh Dich für 10 Minuten zurück.
  7. Versuche die Ruhe aus der Meditation immer mehr auf Dein Leben zu übertragen. Vielleicht passiert das sogar ganz automatisch? Oder Du kannst Dich in immer mehr Momenten daran erinnern, dass Du nicht auf Deine Gedanken reagieren musst. Du kannst Dich entscheiden, auf welchen Gedanken Du reagieren willst – und auf welchen nicht.

Meditation – jetzt geht es los!

Jetzt, wo Du all diese Dinge weißt – was machst Du damit? Setzt Du Dich wirklich hin, um Meditation zu lernen. Oder kommt es in die „Wissenskammer“ nach dem Motto: Knicken, lochen, abheften?

Meditation wird Dir nur etwas bringen, wenn Du sie auch wirklich machst. Das Nachdenken über Meditation bringt Dich nicht weiter.

Also nimm Dir die Zeit – wie wäre es damit, sogar jetzt anzufangen? Jetzt sofort? Du hast jetzt diese Anleitung zur Meditation gelesen, das heißt doch, das Du ein bisschen Zeit hast, oder?! Vielleicht sogar 10 Minuten? Hm?

Ich wünsche Dir alles Liebe auf Deiner Meditations Entdeckungsreise!

Dein André

Teilen und freuen! :-)
André Loibl
 

Gründer von changenow.de & Autor des Buchs "Glücklich sein". Experte für mehr Energie, Lebensfreude, Sönnchen reinlassen und hüpfen. :-)

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Purzel Miau

Tolle ratschläge einigen von denen kenne ich Bereits schon. Woher habe ich jeden Tag Meditiert und nicht 10 Minuten sonder Maximum 45 – 60 Minuten, irgend wann hat es nach Gelassen! Ich Persönlich kann es nur entfehlen und es einfach machen… ( Lasst es nicht zu, das ihr damit aufhört, ist keine Gute IDEE! )

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Rudolf Otto

Hallo André

Gefällt mir, deine Einführung, simpel und einfach, klare, einfache Sprache. Das sollte auch bei mir als «Kopfmenschen» klappen. Aber dieser Kopf denkt schon weiter – mein Gott, warum denkt der schon wieder? Und das denkt er: kann ja nicht sein, dass das schon alles ist, Atem und Nasenspitze … Also, wie geht’s weiter, praktisch?

Vielen Dank André für die Einführung. Fünf Punkte.
Rudolf

PS: Ich habe im Duden nachgeschaut, was «changenow» heissen könnte, und da war noch so ein komisches Wort. Ich habe aber nichts gefunden. Minus einen Punkt.

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angel8880

hallo

Ich meditiere schon seit einige Wochen. Was ich aber oft feststelle ist, dass ich nach ein paar Minuten das Gefühl habe nicht genug luft zu bekommen. Also Atme ich schneller und tiefer, aber die innere Ruhe geht dann flöten und ich muss abbrechen.

Kann ich dagegen etwas tun?

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Michael

Lieber Andre,

zuerst möchte ich ein großes Lob loswerden. Ich habe jetzt schon auf einigen Deiner Seiten gestöbert und habe zum ersten Mal das Gefühl, dass mir jemand weiterhelfen könnte. Du machst das alles sehr lebhaft und motivierend, was mich teilweise regelrecht ansteckt. Ich liebe das „Sönnchen“, leider ist es mir in den letzten Jahren abhandengekommen.

Du schreibst, dass wir unseren Atem beobachten sollen, wie er sanft an der Nasenspitze ein- und ausströmt. Aber wie ist dieses Beobachten gemeint? Wie geht das konkret vor sich? Mir fällt das extrem schwer.

Beim Einatmen kann ich ein kühles Gefühl an der Nasenspitze wahrnehmen, dass ich alles. Wie die Luft reinströmt, dass fühle ich nicht richtig. Da beginne ich mir sofort wieder dieser Einströmen vorzustellen – aber so ist das doch nicht gemeint oder?

Noch schwieriger ist es beim Ausatmen. Hier kann ich überhaupt keine Luftströmungen wahrnehmen und fange dann sofort an, mir diese Strömungen vorzustellen. Wie kann ich meinen Focus auf das Wahrnehmen verbessern, ohne dass ich sofort wieder darin verfalle, mir diese Vorgänge nur vorzustellen?

Wie soll die Atmung überhaupt vor sich gehen? In der Regel atme ich ziemlich kurz und flach. Soll ich bewusst versuchen, während der Meditation richtig tief einzuatmen, oder soll ich einfach so atmen wie immer? Ich verfalle bei meinen Meditationsversuchen auch sehr häufig in einen schlafartigen Zustand. Wie kann ich das vermeiden?

Und noch eine andere Frage, die jetzt nicht direkt mit Deinem Artikel zu tun hat. Ich lese häufig was von tief in den Bauch atmen. Ich kann das nicht, bzw. bin mir nicht sicher, ob ich das richtig mache. Wie kann ich meinen Atem überprüfen, ob ich richtig atme?

Ich möchte sichergehen, dass ich das Meditieren richtig ausübe, da ich mir Hoffnung mache mit dieser Technik endlich ein besseres Leben führen zu können. Deshalb die vielen Fragen 
Wer keine Lust über meine konkreten Probleme zu lesen sollte jetzt zum nächsten Eintrag übergehen, alle anderen dürfen natürlich gern dran teilhaben und für brauchbare Hilfestellungen bin ich sehr, sehr dankbar!!

Seit fast 40 Jahren habe ich sehr viele Sorgen, Ängste und Minderwertigkeitsgefühle angefressen, sodass ich heute nicht mehr weiß, wie ich weiterkommen soll. Ich bin seit fast einem Jahr arbeitslos und fühle mich total untauglich eine neue Arbeit zu finden. Ich habe mein Leben lang immer nur Jobs getätigt die mir keinen Spaß gemacht haben und denen ich mich nicht gewachsen fühlte und jetzt stecke ich in einem Loch und weiß einfach nicht, womit ich Geld verdienen könnte.

Hinzu kommt, dass ich absolut nicht weiß, was ich überhaupt kann und was ich eigentlich will. Ich habe mein ganzes Leben immer nur danach gestrebt es anderen Recht zu machen. Auf mich habe ich dabei jedoch nie gehört. Das Schlimmste für mich ist, dass ich den Kopf immer voller Gedanken habe. Ich kann nicht abschalten und auch nichts aufnehmen. Dies hat eine fürchterliche Gedächtnisschwäche zur Folge, die sich derart äußert, dass ich mir weder Namen noch einfachste Wege merken kann. Diese Gedächtnisschwäche bringt mich immer wieder in äußerst peinliche Situationen.

Ähnlich ist es mit Büchern lesen. Ich muss jedes Buch 3x Mal lesen, um überhaupt die Hälfte behalten zu können. Dieses „Nichtsmerkenkönnen“ und mein permanentes Gedankenkarussell trage ich schon seit meiner frühen Kindheit mit mir herum und deshalb ist es auch so schwer, diese alten Gewohnheiten/Schwächen loszuwerden. Verwunderlich ist allerdings, dass ich es trotzt dieser Probleme geschafft habe ein gutes Studium zu absolvieren, was ich aber zum Großteil meinem Mut zur Lücke und meinem Kurzzeitgedächtnis zu verdanken habe.

Die Leute gehen wegen des Studiums immer davon aus, dass ich alles unter Kontrolle habe. Dies ist aber leider nicht der Fall. Heute ist es so, dass ich außer meiner Persönlichkeit, keine besonderen Fähigkeiten, bzw. Kompetenzen zu bieten habe. Was ich mal konnte, hab ich vergessen und die Dinge, die ich vielleicht könnte, die machen mir keinen Spaß. Ich muss deswegen wieder bei null anfangen und daher suche ich dringend nach einem roten Faden, dem ich folgen kann.

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Jürgen

Hallo André,
hab zwar noch nicht alle Kommentare gelesen, aber hört sich alles ganz gut an.
Bin heute auf Deine Seite gestoßen, da ich noch mehr über Meditation wissen wollte/will.
Ich bin 47 Jhre alt und im Beruf und in der Familie (Frau u 10jährigen sehr agilen Sohn) ziemlich eingespannt. Ab und an Nächte mit Schlafstörungen und tagsüber Gereiztheit war die Regel. Immer wieder habe ich versucht zu meditieren, aber leider – obwohl es gut tat – immer wieer davon abgekommen. Jedoch schaffe ich es die letzten 2 Wochen fast jeden Tag Abends für ca. 10 Min „frei zu nehmen“ bzw. alleine im Schlafzimmer im Sitzen zu meditieren. Und ich habe wirklich das Gefühl es hilft – zumindest bin ich echt lockerer und kann viel besser schlafen. Ich versuche dabei zu bleiben und deine Homepage motiviert mich sehr!
Eine Frage hätte ich aber: habe mal gelesen, dass – neben der Sitzhaltung – auch die Lage der Zunge wichtig ist (wohl wegen dem Fluss). Stimmt das und wir/wohin muss die Zunge gelegt werden? Über einen Rückmeldung würde ich mich freuen!!! J.

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    André Loibl

    Hi Jürgen!

    Ich finde es wundervoll, dass Du die Meditation für Dich entdeckt hast – und vor allem, dass Du Dir auch die Zeit dafür nimmst. Ganz großes Daumen hoch!

    Wenn Du magst, kannst Du mal versuchen, die Zunge einfach oben an den Gaumen zu legen. Probier mal, ob das einen Unterschied macht. Das ist eine fortgeschrittene Feinheit

    Einen ganz lieben Gruss und berichte mir gerne, was sich noch alles verändert.

    André

    Reply
Hannah

Hallo André, ich bin soeben auf diese Seite Aufmerksam geworden weil ich einfach mehr Ruhe in meinem Leben brauche. Auf der Arbeit herrscht ständig Stress, nebenbei noch für die Schule zu lernen hier und da etwas erledigen manchmal bzw. öfters wird das einfach zu viel. Gerade bei mir ist das recht schlimm da ich generell sehr sensibel bin und mir der Stress schnell auf den Magen schlägt Ich habe jetzt nur eine Frage dazu. Das Ziel ist es ja, ruhiger und entspannter zu werden- wie aber schafft man es, zu sich selbst zu finden?

LG Hannah

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Dominik

Hallo André, vielen Dank für diese super beschreibung, ich habe gerade das erste Mal in meinem Leben „meditiert“ und dazu habe ich enya gehört und mich nur auf mein Atmen konzetriert – was sehr schwierig war ich habe mich wirklich bemüht an nichts besonderes zu denken und schätzungsweise nach 5 min bekam ich ein seltsames gefühl im hals als wäre ich irgendwie ohne einen Grund sehr traurig ist das normal? Jetzt nach der Meditation fühle ich mich irgendwie entspannt, erholt und ausgeglichen doch das seltsame Gefühl im Hals ist immer noch da… ich werde es auf jeden Fall wiederholen. Freue mich auf deune Antwort Lg Dominik

Reply
    André Loibl

    Hallo Dominik,

    ich freue mich, dass Du Dich auf die Meditationsreise gemacht hast – yippieh! Am Anfang ist es in der Tat gar nicht so einfach, bei seinem Atem zu bleiben. Hier heißt es einfach üben.

    Es wird mit der Zeit manchmal besser. Auch nicht immer. Aber doch öfter.

    Das mit dem „Kloss im Hals“ kann schon sein. Vielleicht hat sich da in einem ruhigen Moment bei Dir eine alte Traurigkeit lösen dürfen. Wenn so etwas ist, dann ist meist am nächsten Tag wieder weg und es wird Dir viiiiiiel besser gehen.

    Berichte mir gerne wie es auf Deiner Reise weiter geht.

    Einen lieben Gruss und viel Sönnchen für Dich!

    André

    Reply
Anna

Hi Andre,
ich wollte schon seit langem mal probieren zu meditieren. Aber da ich jetzt an meiner Abschlussarbeit dran bin bin ich sehr gestresst und dachte mir. So jetzt muss ich es mal probieren, einfach mal abschalten.

Aber ich kann mich nicht konzentrieren. Die ersten fünf Minuten waren es denk ich ging es super. Aber dann bin ich irgendwie auf ein Lied gekommen und hatte es immer noch im Kopf. Ist das schlimm?
Und wie kehr ich dann wieder zu mir zurück wenn ich abdrift?

Liebe Grüße Anna

Reply
    André Loibl

    Hallo liebe Anna,

    ich finde es toll, dass Du es mit Meditation versuchst, um wirklich einmal abzuschalten. *Daumen hoch*

    Wenn Dir andere Dinge durch den Kopf gehen, ist das überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil. Das ist ganz normal. Sei einfach sanft mit Dir.

    Wenn Du merkst, dass Du abgedriftet bist, kehre einfach wieder sanft zu Deinem Atem zurück.

    Bei der Meditation gibt es kein „richtig machen“. Das macht es ja auch so entspannend. Einfach nur immer wieder zu Deinem Atem zurückkehren. Einatmen. Ausatmen. Das ist alles.

    Versuch es einfach weiter und beobachte mal, was sich mit der Zeit alles verändern kann.

    Einen lieben Gruss und ich drücke Dir die Daumen für Deine Abschlussarbeit!

    André

    Reply
Karsten Kiefer

Klasse Beschreibung :).

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Sebastian

Hallo André

Zuerst mal vielen Dank für deine Anleitung.
Ich weiß das deine Anleitung schon etwas älter ist und ich möchte dich hiermit fragen ob deine Erfahrungen in der Zwischenzeit noch die ein oder andere Änderung oder Verbesserung mit sich getragen haben.
Desweiteren wollte ich dich noch fragen ob es für einen Anfänger ratsam ist zu einem in der nähe befindlichen kleinen Wasserfall zu gehen und dort zu meditieren?
Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
Lieben Gruß
Sebastian

Reply
    André Loibl

    Huhu lieber Sebastian,

    danke für Deinen Kommentar!

    In der Zwischenzeit kann ich eigentlich nur eine Sache ergänzen: Das TUN der Meditation (also das sich wirklich hinsetzen) ist nicht zu ersetzen. Auch wenn es oft mal eine Herausforderung sein mag, sich die Zeit für sich selbst zu nehmen. Es ist soooooooo wichtig!

    Das „Schwierigste“ an der Meditation ist, sich wirklich auf das Kissen zu setzen.

    Wenn Du gerne Wasserfälle magst, kannst Du natürlich auch dort meditieren. Es ist aber nicht notwendig. Fühl Dich da einfach frei und folge Deinem inneren Gefühl.

    Was auch immer für Dich am Besten – und auch am einfachsten ist. Tu das!

    Einen lieben Gruss und viel Freude bei der Praxis.

    André

    Reply
Innerer Schweinehund

s´gibt nix Gutes es sei denn man tut es :-)).

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Rasmus

Hey,

danke für die Erklärung hatte es mir schwerer vorgestellt.
Die ersten 10 Minuten waren in null komma nichts um. Habe nochmal 20 minuten nachgelegt und es ist einfach ein herrliches gefühl. fern von allem was ich kenne.

Liebe grüße und herzlichen Dank.

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Sandino Mendes Fernandes

Die 10 Minuten gingen vorbei wie nichts. Muss echt sagen, anfangs ist es echt schwer sich nur auf das Atmen zu konzentrieren. Aber das Gefühl danach, wenn man langsam die Augen auf macht… ist irgendwie toll. =)

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Martin

Super Sache! Ich werde nun noch intensiver meditieren! Danke für die tolle Anleitung und die vielen Inspirationen

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miho

Eigentich wollte ich nur ein Wort schreiben: „Danke“ – später, wenn ich es ausprobiert habe sicherlich mehr. – (Aber ein Box erschien und verlangte mehr Wörter. ) Nun denn.

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Marc Klein

Ich bedanke mich für die gute Anleitung, so eben ausprobiert und war sehr positiv überrascht!

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Sacha Nunley

es ist echt empfehlenswert.. ich hätte niemals gedacht das ich das 10 minuten durchhalte, aber ich habe es echt geschafft.. und es hat echt gut getan

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Cornelia Steinbrecher

Ist doch einen Versuch wert!

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Richard Ruatti

Meditation ist der beste weg sich selber zufinden

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Kathrin Putzmann

Gleich vorm Einschlafen startet meine erste Meditations-Stunde …Also die ersten 10 Minuten freu mich schon drauf

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Jelissaveta Wolf

ich bin total entspannt ;D hab aber noch eine kerze angezündet

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Tarot-Decks: Das Gendron Tarot

[…] Auftrag“. So beschreibt sie den Entstehungsprozess selbst als ein Wandeln zwischen den Welten von Meditation, Eingebung und […]

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Dennis Staar

ich finds jedenfalls besser für mich als Pseudo-Joga oder chin. Gymnastik…

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Marc

Hallo =)
Herzlichen Dank für diese tolle Anleitung. Ich probiere nun morgen und abends zu meditieren und ich spüre wie gut es mir tut!
Hätte noch eine kleine Frage: Wenn man sich auf den Atem konzentriert, kann man sich seine Nase vorstellen wie die Luft langsam rein und raus geht, oder ist dies bereits auch ein abdriftender Gedanke? Ist mit Atem beobachten gemeint, dass man den Atem einspach spührt, ohne sich diesen vorzustellen?
Einen wunderbaren Tag & Viele tolle Momente =)
Marc

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    André Loibl

    Yo Marc,

    wenn Du es einfach nur spüren kannst, bist Du noch näher dran als wenn Du es Dir in Deinem Kopf vorstellst.

    Einfach nur spüren.

    Viel Freude und viel Energie für Dich!

    André

    Reply
Chris

Ich habe im Moment viele Schwierigkeiten in meinem Leben, speziell in Sachen Beziehung (unerfüllte Liebe, man kennt das ja). Daraufhin habe ich beschlossen mich an die Meditation heran zu wagen. Das Buch „Liebe, Freiheit, Alleinsein“ von Osho hat mich darauf gebracht es zu probieren.
Ich hatte relativ wenige Erwartungen daran und wusste nicht so recht, wie es anstellen sollte und habe es dann kurzerhand mit dieser Anleitung probiert und was dann geschehen ist, hat mir kurzzeitig danach den Atem verschlagen.
Ich war nicht nur entspannt, für einen kurzen Augenblick habe ich aufgehört mich wahrzunehmen, als ich dann wieder zu mir gekommen bin habe ich gemerkt, dass ich reichlich Tränen in den Augen hatte. Als ich danach auf die Uhr gesehen habe durfte ich merken, dass ich eine fast eine ganze Stunde meditiert habe, obwohl ich es nur für 15-20 Minuten ausprobieren wollte.
Ich werde es ab jetzt täglich machen und vielleicht entwickle ich mich wieder zu einem glücklichen Menschen. Danke!

Reply
Astrid

Hallo,
ich meditiere schon einige Wochen und es tut mir sehr gut. Gestern ist mir aber etwas passiert.
Ich saß auf dem Balkon, schaute den Sternenhimmel an, schloß meine Augen und dann kamen mir die Tränen. Ich war nicht traurig oder besonders glücklich. Ich hatte mehr das Gefühl, es sei ein „überschiessen“ an Gefühlen. Als wäre ich übergelaufen.
Ist das normal? Was ist da mit mir passiert?

Reply
    André Loibl

    Hallo liebe Astrid,

    das kann schon mal passieren.

    Vielleicht ist das der Überschuss an Gefühlen, der schon lange aus Dir raus wollte.

    Wenn wir wieder in Konkakt mit uns selbst kommen – und das passiert ja durch Meditation – dann kann es sein, dass sich alte Dinge auflösen.

    Manchmal ist es auch wie ein Pendel, das sich jetzt wieder auf die Mitte einschwingt. Wenn Du lange eine bestimmte Seite betont hast, dann kann es sein, dass jetzt die andere Seite für eine gewisse Zeit zu sehen ist. Einfach, damit Du wieder ins Gleichgewicht kommen kannst.

    Vielleicht warst Du in der Vergangenheit oft sehr rational? Dann zeigen sich Deine Gefühle jetzt vielleicht etwas deutlicher. Einfach, damit Du wieder in die Mitte kommst.

    Also kein Grund, Dir Sorgen zu machen!

    Und ein größeres Erlauben von Gefühlen ist sowieso immer gut!

    Einfach dabei bleiben!

    Viele liebe Grüße und einen tollen Tag für Dich!

    André

    Reply
Michael

Ja hallo!

Habe heute so zum ersten bzw. zum zweiten mal aber heute eher gleich ne halbe Stunde meditiert. Was mir aufgefallen ist, ich fühlte mich bei beiden malen danach ein wenig duselig danach…kanns nicht so genau beschreiben…so ein Gefühl im Kopf als wenn alles ein bischen verzögert oder „eingeschlafen“ ist…nicht der Kopf als Körperteil sondern eher innen drinn.
Ist das normal?

Reply
    Philipp

    Hallo,
    ich Meditiere nach deiner Methode jetzt seit zwei Monaten. Diese Rangehensweise der Meditation ist genau richtig für mich da es so einfach ist. Bei mir haben sich auch schon Erfolgr eingestellt. Ich bin zufriedener/ fröhlicher geworden, nicht mehr so gereizt und für mich besonders wichtig ich schlafe besser/erholter.

    Dennoch habe ich in den letzten Tagen arge Probleme mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Viele Gedanken sausen mir durch den Kopf, ich bleibe daran hängen, konzentriere mich dann wieder auf den Atem. So, aber noch intensiver erging es mir bevor ich anfing zu Meditieren. Ich kann auch nicht mehr so schön abschalten. Mach ich etwas falsch?

    Grüsse Philipp

    Reply
      André Loibl

      Hallo Philipp,

      ich freue, dass Du nun schon seit 2 Monaten regelmäßig meditierst. Das ist wundervoll!

      Du machst auch überhaupt nichts falsch. Wenn Deine Gedanken wieder durch den Kopf sausen, dann kann das 2 Ursachen haben.

      1. Es ist einfach grade sehr viel los in Deinem Leben. Vielleicht verändern sich Dinge – oder Du musst Dich um vieles kümmern?

      2. Es ist auch möglich, dass es jetzt an die „tiefer gelegenen“ Schichten Deiner Gedanken geht. Dinge, die vielleicht schon seit vielen Jahren mit Dir herumträgst. Alte Glaubenssätze und -muster, die Dich vielleicht in Deinem Leben ausgebremst haben.

      Wenn Du länger meditierst, dann passiert auch so etwas wie ein „groß Reinemachen“, so dass eine Menge alter Mist einfach gehen darf.

      Du machst also nichts falsch!

      Überhaupt ist Meditation ja jeden Tag neu – und es gibt kein richtig oder falsch, sondern einfach nur das tun. Manchmal wandert der Geist mehr – manchmal weniger. Und was auch immer er tut, ist in dem Moment genau richtig.

      Also einfach dranbleiben!

      Einen lieben Gruss an Dich!

      André

      Reply
Simon

Super Erklärung! Es gibt eben viele Erklärungen über Meditation, die eben sehr weit gehen, auch in die spirituelle Richtung. Diese Beschreibung ist aber gut für den Alltag geeignet, wenn man sich einfach ein wenig entspannen möchte.

Reply
Chris

hallo Andre,

ich habe heute versucht, zu Meditieren, und ich hatte das Gefühl, es hätte geklappt:

Ich hab mir ein stilles Eckchen gesucht und das gemacht, was du in der Anleitung beschrieben hast, doch am Anfang war es sehr schwer, mich nur auf den Atem zu konzentrieren, und als ich dann einmal kurz unterbrochen wurde, habe ich angefangen zu zittern. Also habe ich mich ein paar Minuten anders beschäftigt, und es dann nochmal versucht:
Und ich kann es selbst kaum glauben; Ich habe ohne es zu merken nicht 10, sondern ganze 30 Minuten Meditiert – obwohl ich erst 12 bin – Und es war nicht „langweilig“, wie du es für den Anfang beschrieben hast, sondern es ging rasend schnell! Am Anfang hatte ich wieder etwas Probleme, mich nur auf den Atem zu konzentrieren, aber nach 10 Minuten ging es dann und nach etwa 20 Minuten habe ich mich selber nicht mehr gespürt!
Was meinst du, ist das ein gutes oder eher schlechtes Zeichen?

Jedenfalls ein gaaanz großes Dankeschön für diese einfache Anleitung über das Meditieren

Mfg Chris

Reply
    André Loibl

    Hallo Chris,

    ich finde es super, dass Du angefangen hast, zu meditieren – yeah!

    Solange Du Dich gut fühlst, bist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg. Einfach immer weiter den Atem beobachten.

    Denn es gibt kein „richtiges“ oder „falsches“ Meditieren. Sondern einfach nur das Tun.

    Den Atem beobachten. Das ist schon alles.

    Ich freue mich, dass Dir die Anleitung so gut gefallen hat! Danke!

    Einen lieben Gruss und weiterhin viel Freude auf Deiner Entdeckungsreise!

    André

    Reply
Alessandro

Hi André,

Ich habe letzten Dienstag tatsächlich versucht zu meditieren. Es hat eigentlich ganz gut geklappt. Ich habe mir eine Decke genommen, die gefaltet und mich draufgesetzt und mit dem Rücken an die Wand gelehnt. Ich habe mich gerade gemacht und nach 5 Minuten tat mir dann aber der Bauch weh. Ich habe mich dann nach vorne gebeugt und es wurde etwas besser. Ich konnte dann nicht anders, als aufzuhören, weil es mir nicht möglich war, mich nochmal ohne Schmerzen aufzurichten. Seitdem habe ich es nicht nocheinmal versucht. Ich weiß nicht… Soll ich es vielleicht mal im Liegen probieren, oder was meinst du?

Gruss Alessandro

Reply
    André Loibl

    Hallo Alessandro,

    versuche es auf jeden Fall noch mal! Suche Dir eine Position, in der Du für 10 Minuten sein kannst. Du kannst natürlich auch im Liegen anfangen. Dann achte nur darauf, dass Du wirklich dabei bleibst und nicht wegschnorchelst.

    Einfach dranbleiben!

    Viele liebe Grüße und einen tollen Tag für Dich!

    André

    Reply
Philipp

Hi André,
danke erstmal für die gute Anleitung!

Ich meditiere nun schon ein Weile, aber ich komme immer wieder an die Stell, an der mein Atem nicht mehr fließt, heißt ich fange an, ihn zu kontrollieren. Und dann konzentriere ich mich umso mehr darauf, in wieder natürlich fließen zu lassen… aber ich denk mal du weißt, wie das ist, wenn man versucht an etwas nicht zu denken. Es geht natürlich nicht
Hast du dafür einen Tipp?

Viele Grüße,
Philipp

Reply
    André Loibl

    Hallo Philipp,

    versuch mal das „kontrollieren“ zu beobachten. Also nicht dagegen anzugehen, sondern es einfach nur wahrzunehmen. Ohne Widerstand. Einfach nur wahrnehmen. Denn alles, was passiert, ist okay. Sei einfach sanft mit Dir und nimm wahr, was passiert. Auch wenn der Drang kommt, kontrollieren zu wollen. Beobachte auch das.

    Viele liebe Grüße und einen tollen Tag für Dich!

    André

    Reply
Alessandro

*seufzt* Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nicht dazu gekommen bin, da die ganze Zeit ein wahnsinniges Getöse um mich herum herrschte. Ich schaue, dass ich es Dienstag mal versuche, da ich einige freie Zeit habe. Ich lasse dich wissen wie es war, sobald ich es versucht habe.

Du meinst also ich kann vom Wohnzimmer aus das gleiche spüren wie im Wald und diese Geschichten sind so nicht ganz wahr?

Vielen Dank,
Gruss

Reply
Alessandro

Vielen Dank für diese recht einfache Anleitung. Ich werde es nachher probieren, weil mich das meditieren wahnsinnig lockt. Ich werde die Seite aufjedenfall weiter empfehlen.
Zwei Sachen noch: Man liest ja in verschiedenen Fantasybüchern immer dieses „eins mit der Natur sein“. Hast du damit Erfahrung? Also zum Beispiel im Wald zu meditieren?
Und : Kann man auch im Liegen meditieren oder sollte man das im Sitzen machen, bzw. anlehnen oder eher nicht?

Lieben Gruß

Reply
    André Loibl

    Hallo Alessandro,

    ich freue mich, dass Dir die Anleitung gefallen hat!

    Wie war Deine erste Meditationserfahrung?

    Persönlich finde ich es am Einfachsten im Sitzen zu meditieren, weil im Liegen dann doch die Chance besteht, dass ich einfach genüsslich wegschnorchle … Was superokay ist, aber nichts mit Meditation zu tun hat.

    Je mehr Du meditieren wirst, um so ruhiger und klarer kann Dein Geist werden. Und je mehr Du wieder im Jetzt un Hier ankommen kannst, um so mehr kannst Du auch die Verbindung von Allem spüren. Das Einssein allen Lebens. Dafür musst Du nicht unbedingt in den Wald gehen (wobei es da sehr schön ist), sondern kannst das von Deinem Wohnzimmer aus tun. Es ist ein Gefühl, das in Dir entstehen kann – unabhängig davon, wo Du bist.

    Vielleicht merkst Du ja auch, wie es Dich mit der Zeit immer mehr in den Wald zieht, weil Du da einfach eine sehr schöne Energie ist – und Du Dich noch besser mit der Natur verbinden kannst.

    Sei einfach neugierig, was alles passieren kann.

    Wichtig ist dabei nur, es wirklich zu tun.

    Zur Dir kommen.
    Meditieren.
    Einatmen.
    Ausatmen.

    Ich wünsche Dir viel Spaß auf Deiner Entdeckungsreise!

    Viele liebe Grüße und einen tollen Tag für Dich!

    André

    Reply
Domi

Hallo!habe heute zum ersten es für Zehn Minuten versucht. entspannend war es auf jeden fall, aber ich habe leichte Probleme beim Atmen. Man soll doch durch die Nase Atmen oder? Meine Nasenscheidewand ist ziemlich schief und auch diese Bläschenartigen Dinger in der Nase müsste man wohl verkleinern. Dann wäre sie nicht mehr so oft verstopft bzw. das Atmen wäre einfacher. Mit Atmung durch den Mund wird das nicht so gut funktionieren oder?lieben Gruß

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    André Loibl

    Hallo Domi,

    wenn Dir das Atmen durch die Nase so schwer fällt, kannst Du natürlich auch durch den Mund atmen. Wichtig ist, dass Du mit Deinem Bewusstsein bei Deinem Atem bleibst. Versuch es einfach mal!

    Liebe Grüße,
    André

    Reply
Stefanie Gernst

Wow, vielen Dank für diese einfache anleitung! aber kann oder soll man nicht auch während der meditation beobachten? im buddhismus gibt es doch auch erkenntnismeditation. Was hat es damit auf sich?

liebe grüße

Reply
    André Loibl

    Hallo liebe Stefanie,

    ich freue mich, dass Dir die Anleitung gefallen hat!

    Du kannst während der Meditation einfach Deinen Atem beobachten. Wie er einströmt. Und ausströmt. Einfach Deinen Fokus auf dem Atem halten. Beobachten.

    Ich verstehe unter Erkenntnismeditation einfach, dass wir gewisse Dinge erkennen können, wenn unser Geist ruhig ist. Wenn „der Schmetterling sich gesetzt hat“. Dann können wir einen Einblick in die Verbundenheit von Allem bekommen – und daraus für uns wertvolle Erkenntnisse gewinnen.

    Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag!

    Liebe Grüße,

    André

    Reply
Barbara

das klingt so einfach wie gut, ich fange heute an! Danke! und ich wollte schon teure Kurse buchen…

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Jonas

Hallo Andre,
ich habe nun erst 2-3 mal meditiert und habe während des Meditierens schon kaum noch bzw gar keine Gedanken mehr … wie soll ich nun verfahren gibt es iwas worauf ich achten kann ?
Vielen Dank im Voraus
Mit freundlichen Grüßen Jonas

Reply
    André Loibl

    Hallo Jonas,

    das ist wundervoll.

    Einfach weiter machen.

    Es gibt nichts zu tun.

    Einfach weiter atmen.

    Ein und aus.

    Das ist alles.

    Einen lieben Gruss,

    André

    Reply
chris

Hallo André

Ich möchte dir in erster Linie meine Freude darüber bekunden, dass ich diese Seite mit deiner einfachen, verständlichen Anleitung fand und dass du dir die Mühe machst, die Meditation jedem Menschen so zugänglich und nachvollziehbar machst.
Ich habe für einigen tagen mit de Meditation begonnen, da ich immoment eine etwas turbolente Zeit hatte, jedoch fühle ich mich jetzt sehr viel besser. Ich wollte einen neuen Lebensweg einschlagen und glaube dies auch zu schaffen, mit Hilfe von Meditation und Qigong. Ich fühle mich seitdem befreit, friedlich und mit mir im Einklang. Ich frage mich nur, ob es, wenn ich abends im Bett meditiere normal ist, wenn ich mich einem Zustand nähere, in dem ich fast völlige Schwerelosigkeit erlebe und eine Art weißes Licht vor meinem inneren Auge sehe. Ich habe mich noch nie besser gefühlt als jetzt. Vielen herzlichen Dank für all das.

Reply
    André Loibl

    Hallo Chris,

    ich freue mich, dass Du Dich so gut fühlst – und die Meditation für Dich entdeckt hast! Yippieh!

    Jeder Mensch erlebt die Meditation anders – und es können dabei eine Menge wundervolle Dinge passieren. Lass einfach geschehen und geniesse das gute Gefühl!

    Einen lieben Gruss und einen wundervollen Sonntag für Dich!

    André

    Reply
marc

Hallo André

Also ich habe vor einer Woche angefangen zu meditieren mit deiner Anleitung. Vorallem weil ich mein selbstwertgefühl stärken wollte. Ich hatte das Gefühl es bringt mir was wirklich schon nach kurzer Zeit aber dann plötzlich kam ich wieder ins grübeln musste ständig über Sachen nachdenken und konnte mich beim meditieren überhaupt nicht mehr konzentrieren. Und auch meine Einstellung ist vom einen auf den anderen Tag wieder anders. Also wieder eher negativ. Wie krieg ich es hin das dieses gute Gefühl ständig bleibt? Gibt es vielleicht auch noch andere Übungen? Und ist es normal, dass man nach dem meditieren sich fühlt als hätte man wie kurz geschlafen? Ich weiss es sind viele Fragen aber ich hoffe du kannst mir einige beantworten. Lg Marc

Reply
    André Loibl

    Hallo Marc,

    vielen lieben Dank für Deine Frage!

    Es ist bei der Meditation ganz normal, dass sich Veränderungen zeigen. Es ist (leider ) auch nicht so, dass das gute Gefühl von Anfang an stabil bleibt. Einfach weiter üben, dann wird es mit der Zeit immer mehr Momente geben, in denen Du Dich klar und gut fühlen kannst.

    Bei der Meditation kann es auch sein, dass „alte Sachen“ manchmal hochkommen. Auch hier einfach „beobachten“. Stell Dir Deine Gedanken wie ein Radio vor, das vor sich hin dudelt, wo Du aber nicht zuhören musst. Lass die negativen Gedanken einfach vorbei ziehen. Wie eine Wolke am Himmel. Einfach vorbei ziehen lassen.

    Es kann gut sein, dass Du Dich manchmal so fühlst, als hättest Du kurz geschlafen. Das ist völlig okay!

    Ich hoffe, ich konnte Dir Deine Fragen beantworten.

    Wenn Du noch mehr Fragen hast, melde Dich einfach noch mal!

    Viele liebe Grüße und einen tollen Tag für Dich!

    André

    Reply
Gudrun Böhler

Hallo Andre`,
Meditationen sind so eine große Hilfe, wenn man sie einmal erlernt hat.
Deien Anleitungen sind sehr lebendig und so lernt man das entspannen und das einkehren bei sich selbst fast von selbst.
Herzlichen Dank Gudrun

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Maik

Hallo André,
zunächst erstmal ein großes Lob an Dich und deine Seite. Ich finde es lobenswert, dass du dir die Zeit nimmst so vielen Menschen weiterzuhelfen. (Ich habe mir allerdings noch nicht allzuviele Artikel außer diesem hier durchgelesen, übst du eigentlich eine „Relgion“ aus, oder ist Meditation für dich eine ganz unabhängige Sache für sich? Deine Einstellung hat ja schon etwas Mahayana-Buddhistisches

Wie auch immer, ich bin gestern auf deine Seite gestoßen, als ich mal wieder nach Motivationstipps u.Ä. gesucht habe. Ich bin momentan in der Klausurenphase meines Studiums und es kommt doch immer wieder allzu leicht vor, dass man sich ablenken lässt. Und da ich am PC arbeite und lerne landet man gerne auch immer wieder auf der ein oder anderen Seite, die man aus Gewohnheite abchecken will und plötzlich sind wieder 45 Minuten um.
Nunja, ich habe mich schonmal vor einiger Zeit mit dem Thema Meditation auseinandergesetzt und im Internet recherchiert um Tutorials zu finden. Das hat auch alles sehr gut funktioniert, wurde da allerdings auch „Selbsthypnose“ o.Ä. genannt, aber derName spielt ja keine Rolle.

Da wurde einem im groben noch geraten, dass man sich vorstellen soll, wie man alle schlechte Gedanken, alles was einen belastet in ein Paket/eine Wolke packt und sie wegschleudert – sy soll einem beim entspannen helfen. Anschließend die Atemübung, bei der man sich nach und nach auch vorstellen sollte, wie sich der Körper reinigt, man das schlechte von Innen nach Außen entfernt und vllt symoblisch auch Licht einatmet. Ein weiterer Schritt war dann sich vorzustellen, wie man eine Treppe hinuntergeht, 10 Stufen, und sich sagt, dass man mit jedem einzelnen Schritt noch entspannter wird. Die Treppe soll zu einem Raum führen, einer Art „Sphäre“, die nur für einen Selbst ist, in der man nicht gestört werden kann. Und vor der letzten Stufe sollte man sich sagen, dass man vorm betreten, mit dem letzten Schritt noch doppelt so entspannt wird.

Das hat für mich alles gut funktioniert und ich war beim ersten Versuch völlig erstaunt, da ich solchen Dingen gegenüber doch immer sehr skeptisch bin. Jetzt wollte ich wissen, ob diese Prozedur noch eine „tiefere“, fortgeschrittenere Art der Meditation ist, oder einfach nur eine andere Methode? Bzw. wie und wo kann man sich dahingehend weiterbilden? Oder bietet die Meditation keine Art „Fortgeschrittenen-Kurs“ und beruht nur auf der Atemübung, verbunden mit Erfahrung und Gewohnheit? Du merkst, ich bin noch ein Neuling, interessiere mich aber doch sehr für die Materie

An dieser Stelle würde ich gerne noch einmal Benjamins letzten Beitrag aus dem August aufgreifen:
„Dies mag sicher äußerst pendantisch klingen, aber ich glaube, dass so die gesamte Gefühls- und Gedankenwelt des Menschen funktioniert: Ausschließlich bestimmt von materiellen und chemischen Prozessen von Anfang bis Ende. Ohne “Geist” oder “Seele”, denn schließlich baut alles nur auf unseren Nerven- und Hirnzellen auf.
Wo in dieser Kette könnte Meditation denn schon einen Unterschied machen? Oder ein Eingreifen erwirken?“
Ich meinerseits bin auch atheistisch sehr rational. Da ich aber selbst die Erfahrung gemacht habe, dass Meditation einiges bewirken kann (auch wenn ich es bisher nur vereinzelt gemacht habe und nicht regelmäßig), würde mich interessieren, ob du dich auch biologisch mit dem Thema auseinander gesetzt hast, was denn genau mit dem Körper passiert?

Ich weiß, das sind jetzt sehr viele Fragen auf einmal, aber vielleicht kannst du dir ja die Zeit nehmen auf jede kurz einzugehen, oder stattdessen Buchempfehlungen bzw. anderweitige Tipps zur Weiterbildung geben. Ich würde mich über Anregungen deinerseits sehr freuen!
Grüße, Maik

Reply
Antanas

Halli Hallo

Ich habe ein etwas stressiges Jahr hinter mir und immer was gesucht um ruhiger zu werden.
Die letzte Zeit habe ich mir immer wieder Dokumentationen über Indien angeschaut und da bin ich eben auf Meditation gestossen.
Hatte schon sehr viel davon gehört, aber es nie versucht.
Heute nach der Dokumentation habe ich mich mal an das Internet gesetzt und danach gesucht, der erste Klick und ich war auf Ihrer Seite
Habe mir die einfache Anleitung durchgelesen, war sehr erstaunt das das so einfach geht, mich hingesetzt und das mal 10 Minuten versucht.
Ich war die 10 Minuten wie weg geblasen, kam mir auch eher vor wie eine Minute und nicht 10.
Ich bin total begeistert und bin richtig froh das ich das einfach mal versucht habe, ich werde das nun täglich machen und auf dem Weg herzlich für die einfache Anleitung DANKEN.
Wünsche auch allen anderen Viel Erfolg damit, ich bin begeistert!

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Martin

sagt:
Ich bin selber erst 15 Jahre alt,
finde die anleitung toll und werde es gleich ausprobieren
und vllt. auch regelmäßig machen.
wusste nich das das so einfach ist

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Danny

Einen wunderschönen Abend.
Ich bin auf diesen Tread gestoßen, da ich bald mit der Kampfkunst anfangen will und möchte vorher halt mich in der Meditation versuchen! Denn ist in der Kampfkunst das stärkste gleid der geist. Und ich muss sagen, dass deine anleitung echt super klasse funktioniert und ich auf jeden fall dabei bleiben werde! also, takesumu aikido kann kommen! vielen vielen lieben dank und dir (und auch allen lesern ) eine besinnliche weihnachtszeit!

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Tanja

Hallo André,

hab Deine Tips eben angewand: Aufs Bett gesetzt (ist ein sehr ruhiger Ort für mich), Handyton aus, Alarm an, tief Durchatmen usw.
War aber nicht sehr erfolgreich.
Mir tat der Rücken weh, ständig haben sich wieder meine Ängste und sinnlose Gedanken in den Vordergrund gedrückt.
Lediglich die 10 Min. hab ich geschafft, fühl mich jetzt leider nicht besser als vorher, mir ist eher zum heulen.

Hab ein schweres Jahr hinter mir, verlust meines Vaters, der mir immer ein Mentor in allen Lebenslagen war. Anschließend Burnout mit Deprisiver Episode, hab meine Arbeit gekündigt, fühl mich scheiße, hab Verlustängste.
Phsychologen wollen mich mit Antidepresiva vollstopfen, die meinen Körper noch mehr runterziehen als ich geistig schon bin.
Darum suche ich nach anderen Wegen wieder die alte, starke Tanja zu werden die ich war.

Möchte jetzt wissen ob die Meditation nich vielleicht das gegenteilige bewirken könnte bei meiner Vorgeschichte, oder habe ich etwas falsch gemacht?

Reply
    André Loibl

    Hallo liebe Tanja,

    Du hast überhaupt nichts falsch gemacht – im Gegenteil: Du hast eine Menge richtig gemacht:
    1. Du hast es überhaupt probiert
    2. Du hast es die 10 Minuten gemacht, obwohl es mehr als unbequem war.

    Auch wenn Du Dich jetzt mies fühlst, ist es trotzdem super, was Du gemacht hast. Meditation wirkt nicht wie Aspirin. Es ist mehr ein Prozess.

    Wenn Du jahrelang keinen Sport gemacht hast, dann ist das erste mal laufen gehen auch sehr unangenehm. Danach geht es Dir wahrscheinlich auch ziemlich mies. Doch Du bist auf dem richtigen Weg. Du hast angefangen. Du brauchst noch etwas Übung – am Besten regelmäßiges Training, damit Du wieder „in Form“ kommst.

    Grade wenn Du so schwere Zeiten hinter Dir hast, dann sei geduldig mit Dir. Sei sanft mit Dir. Es ist okay, wenn es die ersten paar Male nicht besonders angenehm ist. Wenn Du dabei bleiben kannst – einfach immer wieder zu Deinem Atem zurückkehren – dann wirst Du merken, wie sich mit der Zeit etwas verändern kann.

    Wichtig ist nur, dass Du dabei bleibst – dass Du „im Training“ bleibst.

    Wenn Du Lust hast, kannst Du Dir auch mal diese Seite auf meinem Blog anschauen: Glücklich sein Da kannst Du Dir ein Audio-Seminar zum Thema Glücklich sein herunterladen (gratis). Das kann Dir auch dabei helfen, die ersten Schritte zu machen, um Deinen Schmerz zu überwinden. Hör es Dir einfach mal an – mach die Übungen mit, wenn Du magst – und fühl mal, wie es Dir danach geht.

    Ich schicke Dir viele liebe Grüße und viel Kraft!

    André

    Reply
      Tanja

      Hallo André,
      erstmal Danke für die aufbauenden Worte.
      Hab das jetzt täglich durchgezogen und merke auch langsam eine Psychische besserung. Mich lenkt so leicht auch nichts mehr ab, nichtmal Telefon oder TV wenn er im Nebenzimmer läuft.
      Ich brauch wohl einfach mehr Zeit um alles zu verarbeiten.
      Energie und Motivation hab ich mir als nächstes vorgenommen, aber schön eines nach dem anderen.

      Lieben Dank und einen schönen Tag
      Tanja

      Reply
angelika ehling

danke. ist wirklich das beste,was ich gefunden habe.hab gleich damit angefangen und bleibe auch dabei.einfacher geht es wirklich nicht.
ganz liebe grüße angelika

Reply
Natascha

hallo also momentan habe ich ziemlich viel stress, mit meinem freund und mit der schule. und auch an sich möchte ich etwas ruhiger werden. ich habe mal vor längerer zeit irgendwo gelesen, dass wenn man regelmäßig meditiert, das man länger lebt da das herz länger standhält oder so, stimmt das? habe meinen ersten verushc beim meditieren leider abgebrochen, weil ich die zeit nicht durchgehalten hab und mich einfach nicht auf den Atem konzentrieren konnte hast du vielleicht gute tipps das mir das nicht noch einmal passiert?

Grüsse!

Reply
    André Loibl

    Hallo liebe Natascha,

    keine Meditation ist perfekt. Das ist völlig okay. Es geht auch nicht darum, ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Es ist einfach nur ein Training.
    Und das Geheimnis von Training liegt darin, dass man einfach weiter trainiert.

    Du wirst gute und schlechte Tage haben, das ist völlig normal. Mach einfach weiter. Mit der Zeit wirst Du Veränderungen bemerken…

    Viele liebe Grüße und einen tollen Tag für Dich!

    André

    Reply
Jake

Ich bin normalerweise nicht der Typ der Kommentare auf Webseiten schreibt aber ich danke für diese Anleitung. Ich habe hunderte von Artikeln übers Meditieren gelesen und dachte danach nur, „schön, und wie geht das jetzt?“.

Du hast es einfach kurz und knapp auf den Punkt gebracht ohne zu sehr in die Esoterik-Schiene abzudriften (ich habe nichts gegen Esoterik, nur wenns es extrem wird). Ich probiere es gleich heute Abend aus. Hab es bis jetzt aber auch ein knappes Jahr vor mir her geschoben.

Danke nochmals.

Reply
Alexandra Lenz

Vielen lieben Dank !!!!!
Ich habe schon viel über Meditation gelesen und gehört…..
es war immer sehr aufwendig und verwirrend….
passende CD´s habe ich gekauft …..
aber in der Stille,ohne Musik und ohne einer geführten Meditation…..
Klasse….das ist endlich MEINS…..!
So kann ich mir Meditation vorstellen und werde es nun auch endlich tun!!!!!
Lieben Dank
A.

Reply
    André Loibl

    Hallo liebe Alexandra,

    ich freue mich, dass Du jetzt eine Methode gefunden hast, mit der Du die Meditation wirklich tun kannst.
    Denn darauf kommt es an: Auf das tun.

    Ich wünsche Dir viel Spaß und viel Klarheit!

    André

    Reply
Benjamin

Hallo,

ich bin mir nicht sicher, ob Kommentare noch gehört werden, aber ich versuche es einfach mal:

Von April bis Juli diesen Jahres habe ich rund drei Monate lang ernsthaft Vipassana meditiert, 2x 30 Minuten täglich. Ich hatte das Ziel, nicht mehr so ängstlich in die Zukunft schauen zu müssen.

Das Ergebnis? Nichts! Ich kam mir langsam dumm vor.

Sorgen, Ängste und der ewige innere Diskurs wurden nur noch stärker, nicht schwächer, wie das überall von den Meditationslehrern versprochen wird.

Mein Problem ist, so glaube ich, der Zweifel: Es heißt doch, „du bist nicht dein Körper, deine Gedanken, deine Emotionen usw.“. Aber wie kann das stimmen? Alles, was wir denken und fühlen, ist ein Resultat UNSERER Wahrnehmung und Erfahrung der äußeren Welt. Ist es also nicht viel mehr die äußere Realität, die sozialen und materiellen Umstände, in denen wir leben, die unser Denken und Wohlbefinden beeinflussen, und nicht Meditation?

Zur besseren Veranschaulichung möchte mal ein paar Beispiele nennen:
Ein naher, geliebter Verwandter liegt im Krankenhaus und wird bald an Krebs sterben.
Man wird vor Gericht für ein Verbrechen angeklagt und eingesperrt, das man nicht begangen hat.

Solche Situation würden doch -zurecht- viele bohrende Gedanken erzeugen, die solange gnadenlos anhalten werden, bis die Situationen verschwunden sind, oder nicht? Warum sollte ich glauben, durch Meditation Gedanken loswerden zu können (sie wie Wolken am Himmel vorbeiziehen lassen zu können, wenn wir diese Metapher gebrauchen wollen), solange die reale Situation hinter diesen Gedanken noch immer exitiert?

Ich will hier niemanden damit angreifen (was durchaus den Eindruck machen könnte bei so vielen positiven Kommentaren hier), ich will nur einen kritischen Gedanken vorbringen, der meinen Meditationsbemühungen fürs erste einen totalen Ausfall beschert hat!

LG

Reply
    André Loibl

    Hallo lieber Benjamin,

    danke für Deinen Kommentar!

    Ich verstehe, dass es Dich frustriert, wenn Du das Gefühl hast, dass sich nichts bewegt – oder sogar noch schlimmer wird.

    Mir sind in Deiner Mail ein paar Punkte aufgefallen, auf die ich hier gerne eingehen möchte – vielleicht gibt Dir das ja noch den ein oder anderen Anstoss.

    Du schreibst, Dein Ziel ist es „nicht mehr so ängstlich in die Zukunft schauen zu müssen.“ Ein verständliches Ziel.

    Die Art wie Du Dein Ziel formuliert hast „Ich will nicht mehr…“ ist sehr weit verbreitet: Wir wollen weg von dem, was uns nicht mehr gefällt. (Weg-von)

    Diese Weg-von-Ziele haben jedoch einen ganz entscheidenden Nachteil:

    Wir verstärken in unserem Leben immer das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit legen. Wo unsere Aufmerksamkeit ist, dahin geht unsere Energie – und wo die Energie ist, da zeigen sich Ergebnisse.

    Das heißt, mit jedem mal, wo wir sagen: Ich will nicht mehr… verstärken wir das, was wir eigentlich nicht mehr wollen.

    Das zweite Problem mit Weg-von-Zielen ist, dass es keine klare Richtung gibt, in die es gehen soll. Ich verwende gerne das Beispiel vom Otto-Versand: Wenn Du da anrufst und „keine Hose“ bestellst, dann wissen die auch nicht, was sie tun sollen. Genau so geht es Deinem Unterbewusstsein auch: Es hat keine Richtung, in die es Dich leiten kann.

    Wenn Du etwas nicht mehr willst in Deinem Leben ist eine gute Frage:

    Was will ich stattdessen?

    So kommst Du dem, was Du wirklich willst, schon näher.

    Fühl mal in Dich hinein, wie fühlt es sich an, wenn Du sagst:
    „Ich will nicht mehr ängstlich sein.“
    oder:
    „Ich will selbstbewusst sein.“

    Das zweite bringt schon eine ganz andere „Vibration“ mit sich – und bringt Dich auch in eine andere Richtung.

    Wenn Du Dir ein Ziel setzt, dann setze Dir immer ein „Hin-zu“ Ziel.

    Bei der Meditation geht es auch nicht darum, Gedanken „los zu werden“. Es geht vielmehr darum zu erkennen, dass Du mehr bist als Deine Gedanken. Deinen Gedanken machen einen Teil Deines Geistes aus – aber sie sind nicht alles.

    Ziel ist es, sich nicht ausschliesslich mit dem zu identifizieren, was in Deinem Kopf passiert – sondern Deine „höhere Natur“ wirklich zu erleben. Auch wenn das jetzt etwas abgefahren klingt.

    Wenn Du im Zustand der Klarheit bist, dann kannst Du auch den Inhalt Deiner Gedanken freier wählen. Wenn ein geliebter Verwandter im Sterben liegt, dann kannst Du Dich natürlich ausschliesslich der Trauer hingeben. Du könntest aber auch versuchen, Deinem Verwandten in dieser schweren Zeit eine Stütze zu sein. Und das fällt Dir einfacher, wenn Du um die „ewige Natur“ weißt.

    Wenn Du für ein Verbrechen ins Gefängnis gehst, das Du nicht begangen hast, dann kannst Du Dich natürlich auch ein Leben lang in Deinen Gedanken dagegen wehren. Du könntest aber auch die Situation erst einmal so akzeptieren wie sie ist – und Dich dann fragen: Okay, was kann ich jetzt tun?

    Häufig ist der „normale“ Zustand unseres Geistes Widerstand. Wir wehren uns gegen alles, was im Leben passiert. Gegen den Stau, die Überstunden, das Internet, das zu langsam ist. All dieser Widerstand verursacht Stress.

    Mit Meditation kannst Du diesen Stress reduzieren, indem Du den Dingen erlauben kannst zu sein.

    Das ist eins der wertvollsten Geschenke der Meditation: Dass wir dem Leben wieder erlauben, so zu sein, wie es ist – ohne in einem ständigen inneren Krieg zu leben.

    Ich hoffe, Du konntest aus meiner Antwort etwas für Dich mitnehmen.

    Einen lieben Gruss – und „Niemals aufgeben!“ ;-))

    André

    Reply
      Benjamin

      Anstatt direkt inhaltlisch darauf zu antworten, will ich mein Problem mal von einer anderen Seite beleuchten, einer rein rationalen:

      Ich schrieb, dass Meditation deswegen nicht viel bringen würde, weil unsere Realität dieselbe bleiben würde – und damit auch alle Umstände und Probleme, die uns von außen beeinflussen.

      Anders ausgedrückt läuft das, denke ich, so ab:
      Wir Menschen haben Sinne.
      Wir nehmen etwas wahr (bsp. eine Katastrophe oder die Situation einer Hungersnot, wie jetzt in Ostafrika)
      Über unser zentrales Nervensystem und unsere Instinkte gelangt die Information über eine unmissverständlich schlechte Situation in unser Gehirn.
      Dieses regiert, indem es entsprechende Botenstoffe ausschüttet, wie Adrenalin oder Cortisol.
      Und diese Hormone schließlich tun ihre Wirkung in unserem Blutkreislauf, indem sie an passende Rezeptoren andocken und die entsprechenden chemischen Prozesse auslösen, die uns z.B. einen „Kloß im Hals“ bei großer Traurigkeit bescheren.

      Dies mag sicher äußerst pendantisch klingen, aber ich glaube, dass so die gesamte Gefühls- und Gedankenwelt des Menschen funktioniert: Ausschließlich bestimmt von materiellen und chemischen Prozessen von Anfang bis Ende. Ohne „Geist“ oder „Seele“, denn schließlich baut alles nur auf unseren Nerven- und Hirnzellen auf.

      Wo in dieser Kette könnte Meditation denn schon einen Unterschied machen? Oder ein Eingreifen erwirken?

      Reply
Kerstin

Hallo Ich habe grade das allererste Mal in meinem Leben meditiert. Ich konnte mich nciht so richtig auf die Atmnung konzentrieren, aber alle Geräusche um mich herum wurden lauter, wie das Rascheln der Blätter im Wind, ein bellender Hund irgendwo, Vogelgezwitscher. Ich wurde unsanft herausgerissen, weil Sohn plötzlich neben mir stand und lachte…
Jetzt fühle ich mich, als hätte ich lange geschlafen, viel wacher, aufmerksamer.
Auf jeden Fall mache ich das morgen auch wieder. Und dann mit Ohrenstöpseln, damit die Geräusche nicht so laut werden und ich mich besser auf meinen Atm konzentrieren kann.
Es war eine tolle Anleitung, vielen lieben Dank dafür…..

Reply
Julia

Hallo,
ich war schon lange auf der Suche nach einer kurzen und einfachen Anleitung um mit dem meditieren anzufangen, deine Anleitung hier hat mir am ehesten zugesprochen und ich habs dann auch gleich mal ausprobiert.
Und ich muss sagen, die 10 Minuten waren schneller um als ich dachte.
Nur bin ich total vor meinem Wecker erschrocken…
Aber echt klasse die Anleitung, ich werde es nun täglich versuchen um etwas vom Schulstress wegzukommen,

Danke und liebe Grüße

Reply
Mr Lenny

wow,
habe grade das erste mal in meinem leben meditiert, und obwohl ich mich nicht total aufs ein- und ausatmen konzentrieren konnte, da mein pc noch lief und meich stuhl vlt nicht die richtige wahl war, aber dennoch komme ich mir jetzt viel wacher vor, ich habe auch sofort die lehne von meinem schreibtischstuhl steiler gestellt, und sitze nun viel gerader.
werde es auf jedenfall die nächsten tage weiter probieren, dann mit pc aus und vlt mit ohrenstöpseln und handy auf vibration.

vielen vielen dank für die anleitung

p.s. die 10 minuten kamen mir während des meditierens sehr lang vor, im nachhinein verging die zeit aber eigentlich sehr schnell

Reply
coni

Da ich seit einem Autounfall vor 11 Jahren körperliche und psychische Probleme habe ist die Meditation eine super Sache für mich… ich höre dazu immer Entspannungs-/Yogamusik und habe gelernt auf meinen Atem zu achten wie er auf der Rückseite vom Körper hinaufströmt und auf der Vorderseite bis in die Zehenspitzen wieder hinabströmt und alles loslässt was nicht mehr zu zu mir gehört. Alles Gute kommt dann hinten wieder hinauf. Der Atem ist dann wie ein Kreislauf und wirkt sehr entspannend, manchmal auch mit Tränen verbunden, was mir aber gut tut. (loslassen)
Ich wünsche allen eine entspannte Zeit und herzliche Grüsse.

Reply
Elena

Hallo Andre,

Danke für die guten Tipps, ich habe aber trotzdem noch eine Frage, ist es nicht so, dass man mit Meditation in Kontakt mit dem Spiritullen kommen kann/möchte… Bei deiner Schilderung soll man sich ja nur auf das eigene Atmen konzentrieren, kann man dann überhaupt im Kontakt mit dem Spirituellen treten ??

Dankeschön und lieben Gruß

Reply
    André Loibl

    Hallo liebe Elena,

    es stimmt – bei der Meditation kann man in Kontakt mit dem Spirituellen kommen. Dieser Kontakt funktioniert jedoch etwas anders…

    Damit er entstehen kann, ist es wichtig, dass der Geist ruhig ist. Dass der Schmetterling sich einfach mal setzt und zur Ruhe kommt.

    Denn wenn der Geist ruhig ist, kommst Du automatisch in Verbindung mit dem Einen, dem Spirituellen. Dafür musst Du nichts besonders tun.

    Nur Deinen Geist zur Ruhe bringen.

    Und dabei hilft die Meditation und der Fokus auf den Atem.

    Viele liebe Grüße und einen tollen Tag für Dich!

    André

    Reply
herbstblüte

Hallo zusammen
ich meditiere schon längere Zeit, ist einfach genial, aber auch bei mir passiert es dass die Gedanken abschweifen, dann sag ich mir einfach es ist ok so wie es ist, und konzentriere mich wieder auf den Atem.
Ich fühle mich überall wohl zum meditieren, ich pendle zur Arbeit, suche mir einen guten Sitzplatz, und kann so die Meditation machen solange es ruhig neben mir ist. ich komme dann so richtig frisch und fit an meinen Arbeitsplatz, meine Kollegen platzen fast vor Neid dass ich am frühen Morgen (7h30) schon so voller Energie bin.
Und keine Panik, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, lasst euch nicht verunsichern, bleibt euch selber treu, ser sehr wichtig.
liebe Grüsse aus der Schweiz.

Reply
Martin

Kann man damit auch besser lernen? weil ich habe irgendwo einmal gelesen das man zB. Vokabel aufnimmt, und dann während der Meditation abspielt, dass man dann die Vokabel sehr schnell lernt, bringt das was?

Reply
    André Loibl

    Hallo Martin,

    wenn Du meditierst, kann Dein Geist zur Ruhe kommen – und Du kannst dann auch besser lernen – und neue Dinge aufnehmen.

    Eine andere Idee ist es, Vokabeln zum Beispiel kurz vor dem Einschlafen zu hören, wenn Dein Gehirn in den Alpha-Zustand geht. Dann kannst Du auch sehr gut lernen.

    Liebe Grüße!

    André

    Reply
Dedo

Hallo,

ich habe etwas recherchiert und diverse Arten von Meditation gefunden. Manche predigen den Atemfokus, andere gehen in Richtung Visualisierung.. ich frage mich nun welchem Weg ich folgen soll – oder führen auch bei der Meditation viele Wege nach Rom?

Grüsse!

Reply
    André Loibl

    Hallo Dedo,

    es gibt viele Meditationstechniken. Am Besten testet Du die, die sich für Dich am Besten anfühlen – und nimmst dann das, was für Dich am Besten funktioniert.

    Bei der Meditation gibt es kein richtig oder falsch – nur verschiedene Wege zurück ins Jetzt. Nimm den Weg, der Dich am besten und schnellsten zum Ziel führt.

    Liebe Grüße,
    André

    Reply
Claus

Danke, André!

Hab es gleich probiert und mir viel es leichter, als ich dachte.
Ich denke, dass kann ich öfter widerholen.

Reply
    André Loibl

    Hallo Claus,

    das ist super!! :-))

    Vielleicht kannst Du ja jeden Tag mal so 10 Minuten….
    Wer weiß? … ;-))

    Liebe Grüße,
    André

    Reply
DTG

Hilft das Meditieren auch glücklicher zu werden ?

Reply
    André Loibl

    Wenn Du dauerhaft meditierst, dann wirst Du auf jeden Fall merken, wie Du immer glücklicher werden kannst.

    Das ist allerdings nichts, was über Nacht passiert, sondern mehr ein „schleichender“ Prozess…

    Liebe Grüße,

    André

    Reply
Fabian

Hallo,

habe gerade meinen 1. Versuch abgebrochen. Ich komme einfach nicht zur Ruhe… Der Stress im Büro, Kaffee, Kippen, das Ticken der Uhr, sogar mein eigener Herzschlag hat mich abgelenkt…. ich hoffe, dass ich später noch einmal zu mir und innerer Ruhe finden werde…Hast Du noch weitere Tipps für mich? Bist Du eigentlich Buddhist?
LG aus Goslar, Fabian

Reply
    André Loibl

    Hallo lieber Fabian,

    der „Trick“ bei der Meditation ist es, auch dann dabei zu bleiben, wenn Du nicht zur Ruhe kommst.

    Jede Meditation ist anders. Bei manchen wirst Du Dich sehr ruhig fühlen – bei anderen etwas „zerstreut“. Alles, was Du brauchst, ist die Disziplin 10 Minuten sitzen zu bleiben und auf Deinen Atem zu achten.

    Du kannst vorher, um etwas runter zu kommen, auch 10 tiefe Atemzüge nehmen. Dabei eintatmen durch die Nase und ausatmen durch den Mund. Achte darauf, dass das Ausatmen dabei länger dauert (am Besten doppelt so lange) wie das Einatmen.

    Du kannst beim Meditieren auch anfangs zählen, wenn Du willst:
    1- Einatmen
    2- Ausatmen
    3- Einatmen
    4- Ausatmen

    Bis 10 – Ausatmen

    Dann fängst Du einfach wieder von vorne an:

    1- Einatmen…

    Das hilft, wenn der Geist sehr stark abdriftet.

    Berichte mir von Deinen Fortschritten!

    Liebe Grüße,

    André

    Reply
Nadine

Hallo Andre,

Ich bin grade über deine Website gestoßen und habe sie sehr aufmerksam durchgelesen. Mir gefällt der gedanke durch das Meditieren ruhiger und besser klar zu kommen aber eine frage bleibt mir dennoch im Kopf. Wie finde ich mehr zu mir selbst und wie lerne ich mich durch das Meditieren besser kennen? Mir ist es sehr wichtig das ich ruhiger werde und auch besser mit allem klar komme und vielleicht auch dann ganz anders für meine Mitmenschen rüber komme.
Ich habe auch gleich nachdem ich mir alles auf der Seite durchgelesen habe das erste mal versucht zu Meditieren. Ich hatte im Hintergrund doch recht leise Musik laufen gehabt, ich habe mich im schniedersitz auf meine Couch gesetzt und habe mich versucht nur auf meinen Atem zu konzentrieren aber das war doch nicht grade recht leicht da meine gedanken immer wieder abschweifen wollten ich habe mich dann zwar wieder auf das atmen konzentriert. Und was mich noch Interessiert ist wie oft am Tag kann man das machen? Gibt es da überhaupt eine Grenze wie oft man sowas machen sollte oder nicht? Und bleibt die Zeit immer nur bei 10Min? Mir kamen die 10Min. beim ersten mal grade sehr lange vor.

Reply
    André Loibl

    Hallo liebe Nadine,

    ich freue mich, dass Du die Medtiation gleich ausprobiert hast.

    10 Minuten können am Anfang sehr lang wirken, das stimmt.

    Da gilt es einfach, dabei zu bleiben, einfach immer wieder zum Atem zurück zu kommen, auch wenn es schwierig ist oder Dir lange erscheint.

    Du kannst Deine Zeiten auch später ausdehnen auf 20 oder 30 Minuten, wenn Du magst. Nach oben hin gibt es keine Grenze.

    Denn alles, was Du damit tust, ist wieder in der Gegenwart anzukommen, im Jetzt und Hier zu sein und über die Gedanken zu steigen.

    Du wirst Dich mit der Zeit immer besser kennen lernen, denn Du wirst erkennen, welche Gedanken Dir permanent durch den Kopf gehen und welche „Knöpfe“ sie bei Dir drücken.

    Das bedeutet, bei welchen Gedanken Du immer wieder ein bestimmtes Gefühl erlebst – oder eine gewisse Handlung ausführen willst.

    Das ist eine spannende Entdeckungsreise!

    Am einfachsten ist es übrigens ganz ohne Musik, dann kannst Du Deinen Fokus noch besser lenken.

    Die Vorteile von Meditation werden immer deutlicher, je öfter Du sie wirklich machst. Dann wirst Du merken, wie Du innerlich immer ruhiger werden kannst. Mehr bei Dir selbst ankommen kannst.

    Ich freue mich, dass Du Dich auf den Weg machst – und berichte mir doch, wie es Dir auf Deiner Reise ergeht!

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Üben!

    André

    Reply
R.R.

wow, das nimmt einen rein und wenn man „aufwacht“ ist das so … schwer zu beschreiben. man fühlt sich großartig und so frei !
ich hätte mir nie eine so enorme wirkung vorgestellt..

Reply
    André Loibl

    Hallo R.R.,

    ich freue mich riesig, dass Du diese Anleitung wirklich in der Praxis angewendet hast! :-))

    Die Auswirkungen von Meditation sind wirklich enorm – wenn man es tut…

    Danke und weiterhin viel Klarheit und Sein im Hier!

    André

    Reply
R.R.

Hallo,

ich hätte doch noch eine Frage.
Kann man sich anstatt gerade hinsetzten auch in einen Sessel setzten und sich ganz auf diesem Anlehnen ? Ich meine also, ob man auch meditieren kann, ohne einen angespannten, geraden rücken haben ?

Danke !

Reply
    André Loibl

    Hallo R.R.,

    Du kannst Dich zum Meditieren auch Anlehnen – meine Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass der gerade Rücken effektiver ist.

    Außerdem tust Du so ganz nebenbei auch etwas für Deinen Rücken.

    Denn wenn Du über einen längeren Zeitraum grade sitzt, dann wird Dir diese natürliche Haltung (!) auch wieder leicht fallen.

    Du kannst Dich zum Beispiel auch auf einem Stuhl ganz vorne hinsetzen, so dass Du wirklich nur noch mit den Sitzhöckern auf dem Stuhl sitzt. Dann sitzt Du meistens automatisch schon grade.

    Viel Spaß beim weiter üben!

    André

    Reply
Monika

Hallo..
ich interessier mich sehr für`s Meditieren..
Kann man das auch ohne Yoga praktizieren?
Hab Yoga schon ausprobiert, aber es ist nicht das was ich suche..
Vielleicht verstehe ich auch die Zusammenhänge nicht..
Mein Ziel ist es abzuschalten nach einem anstrengenden Tag..

Gruss Monika

Reply
    André Loibl

    Hallo liebe Monika,

    Du kannst natürlich auch ohne Yoga meditieren.
    Nimm Dir einfach die Anleitung aus diesem Artikel und setze sie um, das ist schon alles.

    Meditation ist wirklich einfach!

    Ich wünsche Dir viel Spaß dabei!

    André

    Reply
Dominik

Lieber André,

dankeschön für die verständliche Information über das Meditieren. Ich habe es selber ausprobiert und in Gedanken mit Gott über meine Probleme geredet. Das hat mir sehr viel gebracht, denn mit den guten Ratschlägen, die er mir gegeben hat wirkt das Leben sehr viel einfacher. Für die Zukunft werde ich ab jetzt Ruhe und Stille mit Gott kombinieren, da beide prima zueinander passen. Im Übrigen, ich bin 16 Jahre alt und habe sehr viele Probleme mit mir selber, weil mein Selbstwertgefühl schon etwas niedrig ist. Ich bedanke mich nochmals für deine aufgewendete Zeit um diese Meditationssache im Internet aufzuschreiben. Doch eine Frage hätte ich noch, wie bist du eigentlich auf die Meditationsinformationen rangekommen? Eventuell durch Schulungen oder Psychologie studiert?

Dein Dominik

Reply
PatrickSchmidt

Hallo André,
dankeschön für diese wundervolle Anleitung
Bin 17 Jahre alt und wollte mich bedanken das du diese Anleitung mit uns allen teilst, da ich momentan ziemlich viel Stress habe und ich seit Kindheit bei stress Magenkrämpfe bekomme wollte ich es unbedingt mal mit Meditation probieren.
Hab mir auch anfangs gedacht (wärend dem Meditieren): ,,Pff wofür soll das gut sein?!“
Als ich meditiert hab, hab ich mich wie mein eigener Mentor gefühlt
Die eine Hälfte wollte immer wieder abschweifen und aufhören, die andere hingegen hat immer wieder gesagt ich soll weitermachen und auf meinen Atem achten!
Die 10 Minuten gingen echt sehr schnell vorbei und meine Bauchschmerzen (wegen denen ich Meditieren angefangen habe) sind langsam verschwunden
Dankesehr dafür und ich hoffe es wird mir weiterhin gelingen.
MFG Patrick

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simone

Hallo,
ich habe heute morgen deine Seite gelesen. Ich wollte schon seit einiger Zeit mit meditieren anfangen, wußte aber nicht so richtig wie. Deine Erklärung finde ich klasse, einfach und gut. Nach kurzem Zögern habe ich deinen Rat angenommen und es sofort ausprobiert. Ich war erstaunt, wie schnell 10 Minuten vergehen können! Ich habe schon viele Entspannungsverfahren ausprobiert und habe jetzt auch mit Yoga angefangen (deshalb auh die Meditatin als Ergänzung). Danke für die Erfahrung – ich hatte kaum begonnen, da flossen auch schon die ersten Tränen. Vielleicht habe ich ja jetzt einen Weg zu mir selbst gefunden?!
Simone

Reply
    André Loibl

    Hallo liebe Simone,

    ich freue mich, dass Du wirklich aktiv geworden bist – und es auch getan hast.

    Bei der Meditation können sich auch Blockaden lösen – und dann fliessen auch schon mal Tränen. Mit der Meditation hast Du Dich auf jeden Fall auf den Weg zu Dir selbst gemacht.

    Ich wünsche Dir auch weiter eine „gute Reise“!

    Danke für Dein Feedback und viele liebe Grüße!

    André

    Reply
Kato

Danke Danke Danke! Ich wollte schon etwas längeres mit dem meditieren anfagen aber habe es dann immer verschoben…Ich habe schon mehrere „kurse für anfänger“ gelesen oder berichte wie man medetiert…dort kamen silben vor die man sich denken sollte…ist das vorteilhaft oder sollte man das einfach lassen?
Liebe Grüße Kato

Reply
    André Loibl

    Hallo Kato,

    es gibt viele Wege, wie man meditieren kann. Es gibt nicht den richtigen Weg. Wichtig ist, dass Du den für Dich passenden Weg findest. Für mich war der Weg auf den Atem zu achten, der einfachste.

    Wenn die Silben Dir helfen, dann nutze sie. Doch Du brauchst sie nicht. Denn beim Meditieren geht es um die Ruhe, den Frieden, der sich einstellt, wenn wir meditieren.

    Die Meditation selbst ist ja nur der Weg dorthin. Geh den Weg, der Dir am Meisten Spaß macht und Dir die besten Ergebnisse bringt.

    Einen lieben Gruss und einen tollen Tag für Dich!

    André

    Reply
      Kato

      Okay danke naja dann werd ich mal mehrere Methoden ausprobieren.
      Danke Danke

      Reply
Thorsten

Hallo,
gut und einfach erklärt, danke.
Ich leide an einer tumorerkrankung und habe gelesen,…meditation unterstützt den heilungsprozess positiv, wenn man überhaupt von „heilung“ sprechen kann. Wie ziehe ich die meditation auf die selbstheilungskräfte????
Über einen tipp wäre ich wahnsinnig dankbar.
Thorsten

Reply
    André Loibl

    Hallo lieber Thorsten,

    ich freue mich, dass die Anleitung Dich weiter gebracht hat!

    Da die Frage nach den Selbstheilungskräften immer mal wieder kommt, verfasse ich grade eine Anleitung dazu. Diese wird am 28.12. online sein (hier auf der Seite).

    Dann einfach noch mal vorbei schauen!

    Liebe Grüße, viel Gesundheit – und einen tollen Tag für Dich!

    André

    Reply
André Loibl

Hallo Ibrahim,

das ist auch ein sehr gute Idee – danke dafür!! :-))
Und ich finde es toll, wie Du die Tipps hier verfeinerst und umsetzt!
Das macht es wirklich aus!!

Einen lieben Gruß und viel Segen!

André

Reply
IbrahimKuvvet

beim meditieren wirst Du merken wie dein Geist abschweift. Vor allem am Anfang passiert dass sehr oft. Einen kleinen Tipp von mir. Lass deinen Geist mit absicht sehr kurz abschweifen und danach wieder konzentrieren. Somit hast du das Abschweifen unter deiner kontrolle.

Reply
IbrahimKuvvet

beim meditieren wirst Du merken wie dein Geist abschweift. Vor allem am Anfang passiert dass sehr oft. Einen kleinen Tipp von mir. Lass deinen Geist mit absicht sehr kurz abschweifen und danach wieder konzentrieren. Somit hast du das Abschweifen unter deiner kontrolle.

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IbrahimKuvvet

beim meditieren wirst Du merken wie dein Geist abschweift. Vor allem am Anfang passiert dass sehr oft. Einen kleinen Tipp von mir. Lass deinen Geist mit absicht sehr kurz abschweifen und danach wieder konzentrieren. Somit hast du das Abschweifen unter deiner kontrolle.

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