2

Alles eine Frage der Sichtweise?

Alles eine Frage der Sichtweise!

Diese wundervolle Geschichte hab ich bei Sabine Chatelet gefunden und sie zeigt auf wundervolle Weise, wie verschiedene Sichtweisen zu unterschiedlichem Erleben führen. Viel Spaß!

Letztens ging ich an einem Buchladen mit religiösen Büchern vorbei, als ich einen „Hupe, wenn Du Jesus liebst“ Stossstangen-Aufkleber sah. Ich war gut aufgelegt und weil ich gerade von einer gelungenen Kirchenchoraufführung kam, kaufte ich mir den Sticker und klebte ihn auf meinen Wagen.

Man, bin ich froh, dass ich das gemacht habe! Die nachfolgende Begebenheit gehört zum Erhebendsten was mir je widerfahren ist:

Sichtweisen

Sichtweisen

Ich musste an einer roten Ampel stehen bleiben und während ich gerade über den Herrn und seine Güte sinnierte wurde die Ampel grün, ohne dass ich es bemerkte. Da war es gut, dass auch jemand anderes Jesus liebte, denn hätte der nicht gehupt, wäre mir das wohl nie aufgefallen. Mir fiel auf, dass VIELE Menschen Jesus lieben!

Während ich da so stand, fing der Typ hinter mir wie wild zu hupen an, und er lehnte sich aus dem Fenster seines Wagens und schrie „Bei Gott, vorwärts, vorwärts!“ Wie überschwänglich dieser Mann Jesus liebte.

Alle fingen zu hupen an und ich lehnte mich ebenso aus dem Fenster und winkte und lächelte diesen vielen Gläubigen zu. Ich hupte sogar mehrmals um an ihrer Liebe teilzuhaben.

Ich sah einen anderen Mann, der mir mit dem ausgestreckten Mittelfinger zuwinkte. Ich fragte meinen Enkel auf dem Rücksitz, was das denn zu bedeuten hätte und er meinte, es wäre wahrscheinlich ein hawaiianischer Glücksgruß oder so.

Nun, ich habe noch nie jemanden aus Hawaii getroffen also gab ich den Gruß zurück. Mein Enkel brach in Gelächter aus, offensichtlich genoss auch er diese tiefe religiöse Erfahrung.

Einige Leute waren so gefangen in der Freude des Augenblicks, dass sie aus dem Wagen stiegen und zu mir kamen. Ich wette, die wollten wissen, welche Kirche ich besuchte, oder sie wollten einfach nur mit mir beten, aber da bemerkte ich die grüne Ampel.

Ich winkte also noch einmal lächelnd meinen Brüdern und Schwestern zu und fuhr weiter. Mir fiel noch auf dass ich der einzige Wagen war der es über die Kreuzung schaffte, bevor es wieder rot wurde.

Ich war ein wenig traurig dass ich diese Leute nach all der Gottesliebe die wir miteinander genossen hatten verlassen musste, also wurde ich langsamer, lehnte mich noch einmal aus dem Wagen und winkte ihnen ein letztes Mal den hawaiianischen Glücksgruß zu, während ich davon fuhr.

Lobe den Herrn für solch wunderbare Menschen!
Alles im Leben ist eine Frage der Sichtweise!

Teilen und freuen! :-)
André Loibl
 

Gründer von changenow.de & Autor des Buchs "Glücklich sein". Experte für mehr Energie, Lebensfreude, Sönnchen reinlassen und hüpfen. :-)