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Zeit, dass sich was dreht

Die Montags Motivation von dieser Woche ist so wichtig, dass ich sie auch hier in meinem Blog als Text veröffentliche. Wenn Du auch jeden Montag eine Email mit Montags Motivation bekommen willst, dann kannst Du Dich hier eintragen (es gibt sogar noch ein gratis Hörbuch dazu! )
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und hier geht’s los:

Zeit, dass sich was dreht

zeitdasssichwasdrehtHey ho und herzlich willkommen in Deiner neuen Woche! Yippieh! Heute geht es auf in eine Woche voller neuer Entdeckungen für Dich – genau so wie für mich auch..

Vielleicht hast Du in letzter Zeit ja auch diese E-Mail bekommen mit dieser grausamen Delphin-Abschlachtung an einem Strand. Ich gebe ganz ehrlich zu, diese Mail hat mich etwas irritiert…

Dort wurden die abartigsten Bilder gezeigt, wie Delphine abgeschlachtet wurden – immer mit der Bildunterschrift: Wir müssen diesen Wahnsinn stoppen! Doch nirgends hab ich einen Link gefunden zu einer Seite, die sich damit beschäftigt hat, diesen Wahnsinn wirklich zu stoppen. Es war für mich nicht ersichtlich, was jetzt wirklich zu tun war, um dabei zu helfen, dieses Morden zu stoppen. Es war einfach nur eine Mail mit vielen grausamen Bildern – und mehr nicht…

Was genau wollten die vielen lieben Menschen, die mir diese Mail geschickt haben, damit bezwecken?

Es gab keinen konkreten Punkt, an dem gehandelt werden konnte. Es hatte für mich so den Beigeschmack von: „Guck mal wie schlimm das ist, da sollte jemand mal etwas tun!“ Jemand, also nicht ich, aber jemand sollte da mal etwas, also irgendetwas tun, damit das aufhört…

Natürlich gibt es viele Dinge auf dieser Welt, die nicht so laufen, wie wir uns das vorstellen – und sicherlich auch viele Dinge, die unserer Aufmerksamkeit bedürfen und an denen wir auch wirklich etwas ändern können. Mit konkreten Taten. Indem wir Organisationen unterstützen, die sich solcher Themen angenommen haben – Greenpeace zum Beispiel – oder in dem wir selber aktiv werden und handeln.

Wie zum Beispiel der 7 jährige Charlie Simpson aus England. Nach dem Erdbeeben in Haiti hat er sich entschieden, etwas zu tun, um zu helfen. Er ist mit seinem Fahrrad bei sich im Park gefahren und hat sich dabei von seinen Eltern und ein paar Freunden „sponsern“ lassen. Vielleicht kennst Du das Prinzip auch von gesponserten Läufen. Das hat dieser kleine Junge sich zu nutze gemacht – er war clever und hat es modelliert – und dank der Kraft des Internets hat er eine Menge Geld eingesammelt. Er hatte gehofft, ungefähr 500 britische Pfund zusammen zu bekommen, um sie an UNICEF zu geben, die Wasser und Zelte für die Menschen auf Haiti besorgt haben.

Er hat ein „bisschen“ mehr geschafft – er hat 75.000 britische Pfund zusammen bekommen – das sind mehr als € 90.000. Einfach, weil er gehandelt hat. Ein 7 jähriger Junge (!), von dem wir uns viel abgucken können.

Oder schau Dir meinen Freund Eugen an. Mit seinem Projekt 300 hat er sich zum Ziel gesetzt mindestens 300 Schulen in Ländern der 3. Welt zu bauen. Und er tut etwas dafür: Er bereist 2 mal im Jahr Deutschland und gibt seine Gedankendoping Seminare, um Geld für diese Schulen zu sammeln. Wenn Du etwas über Eugens Projekt 300 erfahren willst, dann schau mal hier:

http://gedankendoping.de/projekt-300

Oder nimm Conny. Conny ist eine Leserin von Montags Motivation genau wie Du. Sie sammelt Geld für eine Leukämie Stiftung in Neuseeland (denn da wohnt Conny). Dafür läßt sie sich auf einem Flug den ganzen Kopf rasieren. Sie opfert all Ihre Haare! Conny will $ 2.500 Dollar zusammen bekommen. Die Hälfte hat sie schon fast. Sie hat also schon über $ 1000 zusammen bekommen, um Menschen zu helfen, die an Leukämie erkrankt sind. Wenn Du mehr über Connys Aktion wissen willst – oder sie unterstützen willst (Tu das! ), dann klicke hier:

Shave for a cure

Auf einem Seminar in Hamburg haben wir vor 3 Wochen einen Nachmittag für das Kinderhospiz Sternenbrücke investiert. Wir haben innerhalb eines Nachmittags aus 17 Büroklammern mit 63 Menschen ca. € 7.000 gemacht, die wir dem Kinderhospiz übergeben konnten. (In Form von Waren und Geld)

Oder nimm Bernd – auch einen Leser von Montags Motivation. Er hat letztes Jahr mit einem Lauf auch Geld für die Krebshilfe gesammelt.

Oder schau Dir Karlheinz Böhm an. Was er mit seiner Äthiopienhilfe auf die Beine gestellt hat. Wie viele millionen Euro er und seine Frau schon in Äthiopien investiert haben. Geld, das andere Menschen ihm sehr gerne gegeben haben. Ich unterstütze Menschen für Menschen übrigens auch. Wenn Du mehr über das erfahren willst, was Karlheinz Böhm und seine Frau tun, dann schau einmal hier:

Menschen für Menschen

Das sind die Dinge, die mich wirklich beindrucken – und die ich auch aktiv unterstütze. Menschen, die etwas tun. Ein 7 jähriger, der 90.000 Euro für Haiti sammelt, eine Frau, die sich für eine Leukämiehilfe den Kopf rasieren lässt. Ein Trainer, der durch Deutschland reist, um Schulen in Ländern der 3. Welt zu bauen, ein Schauspieler, der sein ganzes Leben dem Aufbau des Lands Äthiopien gewidmet hat, ein Mann, der nur für die Krebshilfe läuft.

Das sind die Dinge, die die Welt bewegen. Menschen, die etwas tun. Ganz normale Menschen wie Du und ich. Jeder von uns kann etwas tun. Du musst nicht unbedingt selbst eine Aktion machen – vielleicht kannst Du das aus den verschiedensten Gründen nicht. Du kannst jedoch die Menschen unterstützen, die wirklich etwas tun. Denn das sind die Dinge, die diese Welt vorwärts bringen.

Was ist jetzt also zu tun?!

Schau Dir die Projekte von Eugen, von Conny, von Karlheinz Böhm an, such Dir eins aus und unterstütze es. Heute noch. Denn das sind die Menschen, die wirklich etwas bewegen!

Hier noch mal die Links:

Eugen: http://gedankendoping.de/projekt-300

Conny: http://www.shaveforacure.co.nz/view_event_profile/2811

Karlheinz Böhm: http://menschenfuermenschen.de/

Und wenn Du auch selbst etwas tun willst: Am 03.08.2010 machen Monya und ich mit unserem Freund Stephan und seiner Frau noch einmal eine „Red Paper Clip“ Aktion in München und werden den Erlös dieses Tags Jutta Speidels Initiative Horizont e.V. zu Gute kommen lassen. Das ist eine Initiative für obdachlose Kinder und deren Mütter. Wenn Du mitmachen willst – und auch einen Tag investieren willst, um diese tolle Stiftung zu unterstützen, dann schreibe mir einfach eine Nachricht über das Kontakt Formular. Ich sage Dir dann, wo und wann wir uns treffen und wie genau das abläuft…

Nur durch unser Tun können wir die Welt verändern. Und jeder von uns kann etwas tun. Wir können mit unserer Zeit und/oder unserem Geld weiterhelfen.

Denn es ist so einfach zu sagen: Guck mal, was die da Böses machen!! Nur wenn wir einen positiven Gegenpol setzen, dann bewirkt es auch was. Sonst ist es nur ein Fingerzeigen auf andere.

Vielleicht sogar um ein bisschen von sich selbst abzulenken. Denn ich frage mich schon ein bisschen, wie viele Menschen, die diese grausamen Delphin Bilder rumgeschickt haben, denn selbst auch keine Tiere essen… Auch nicht nur „ein bisschen Wurst“ oder „naja, nur Sonntags“. Denn mit dem Fleischkonsum trägt man die Verantwortung für eine Tötung von Tieren, die meistens nicht viel weniger grausam ist als das Abschlachten von Delphinen. Ja, ich weiß, das ist eine unbequeme Wahrheit. Doch wer mit den Finger auf andere zeigt, muss auch damit rechnen, dass irgendwann einer kommt und den Spiegel hin hält…

Es fängt bei uns selber an. Wenn wir selbst das Abschlachten in unserem eigenen Land nicht mehr unterstützen, indem wir aufhören, Tiere auf zu essen, können wir viel mehr erreichen – als wenn wir mit dem Finger auf andere Teile der Welt zeigen. Und by the way – auch der Fisch aus dem Supermarkt wird meist in Massen getötet. Und auch der „Delphin freundliche“ Thunfisch aus der Dose tötet immer noch die Thunfische.

Wenn Du etwas über die gesundheitlichen Auswirkung des „Vegetarier Seins“ lesen willst, empfehle ich Dir den Artikel von Dr. med. Werner Hartinger von der Uni Giessen:

Nahrung Vegetarisch Leben

Ich will Dich nicht zum Vegetarier bekehren (wobei es natürlich Sinn macht, Vegetarier zu sein… ;-)) ) – viele meiner Freunde sind Fleischesser – mir geht es darum, dass wir häufig so gerne mit dem Finger auf andere zeigen und dabei ganz außer acht lassen, was wir selbst in unserem Leben tun.

Das klassische: Wir erzählen dem Nachbarn wie dreckig es bei ihm ist – und kehren nicht vor unserer eigenen Haustür. Goethe hat dazu übrigens mal gesagt: „Wenn jeder vor seiner eigenen Tür kehren würde, dann wäre die ganze Welt sauber.“

Und das ist es, wie es funktionieren kann: Jeder von uns tut das, was er tun kann, um diese Welt besser zu machen. Jeder von uns übernimmt die Verantwortung für das, was er tut – und was er nicht tut. Jeder von uns handelt so, wie er sich von anderen Menschen wünscht, dass sie es tun würden. Denn so herum wird ein Schuh draus.

Wenn Du anderen Menschen durch Dein eigenes Beispiel zeigen kannst, dass es möglich ist, etwas anderes zu machen – hüpfiger durch die Welt zu laufen, anderen Menschen wirkliche Aufmerksamkeit zu schenken, mehr Liebe in die Welt zu bringen, mutig zu sein, charities unterstützen – wenn Du das wirklich vorlebst, dann kannst Du auch andere begeistern, dass sie Dich unterstützen oder etwas ähnliches auch in Ihrem Leben tun. Doch es fängt alles bei Dir selbst an. Es fängt alles bei mir selbst an. Bei uns selbst.

Es beginnt bei niemand anderem, nicht bei „den Politikern“, nicht bei „der Wirtschaft“, nicht bei „den Banken“, nicht bei „den anderen“ – nur bei uns selbst. Bei dem Menschen, dem wir jeden Tag im Spiegel ins Gesicht schauen.

Und damit das nicht nur Theorie bleibt, habe ich eine wundervolle Übung für diese Woche für Dich! Denn Du weißt ja, nur durch das tun tut sich was. Also tun wir.

Und zwar eine der radikalsten und wirksamsten Coaching – Techniken überhaupt. Dabei ist diese Technik so einfach, dass Du sie in gleich in 20 Sekunden anwenden kannst.

Diese Technik kann, wenn Du sie wirklich anwendest, Dein Leben verändern. Und nicht nur Deins, sondern auch das Leben von all den Menschen, mit denen Du zu tun hast. Allrighty – bist Du bereit?! Für eine der spannensten und herausfordernsten Erfahrungen überhaupt?! Allright, dann legen wir los:

Jedes mal, wenn Du ab jetzt, ab heute, ab sofort über andere Menschen oder mit Ihnen sprichst, dann hänge an jeden Satz (in Deinem Geist!) ein „so wie ich auch.“ an.

Wenn Du in einem Streitgespräch mit jemandem bist – Deinem Partner, Deinen Kindern, Deinen Kollegen – egal wem, hänge an jeden Vorwurf, den Du jemand anderem machst in Deinen Gedanken ein „so wie ich auch.“

Das wird Deine Sicht auf Dich selbst und die Menschen um Dich herum auf eine Weise verändern, wie Du es Dir vielleicht noch gar nicht vorstellen kannst.

Denn Du wirst immer mehr merken, dass das, was Du an anderen Menschen aus zu setzen hast, das ist, was Dich an Dir selber stört. Nicht, dass Du das jemals öffentlich zugeben würdest – denn schliesslich sind die anderen ja Schuld, aber wenn Du mit Dir alleine und ganz ehrlich bist, dann merkst Du…

Das ist wirklich alles – häng an alles, was Du über andere sagst und denkst – und an alles, was Du zu anderen sagst ein „so wie ich auch.“ Du musst es natürlich tun – das ist ja klar.

Diese Übung kann Dir wirklich sehr viel über Dich selbst und die Welt verraten, die Du Dir erschaffen hast. Was hörst Du meistens vor den „so wie ich auch“ Sätzen? Freundliche Dinge? Weniger freundliche Dinge? Was kommt den ganzen Tag aus Deinem Mund und geht als allererstes in Deine eigenen Ohren?

Mach wirklich mal mit – mach mal für eine Woche das „So wie ich auch“ Experiment. Und schreib mir, wie es Dir damit ergangen ist auf:

Montags Motivation Feedback

Ich bin schon neugierig.

Wie kannst Du diese Welt wirklich zu einem besseren Platz machen? Welche Organisation würdest Du gerne unterstützen? Und welche kreativen Wege kannst Du finden, um vielleicht noch ein paar Euro extra zu sammeln? Erinnere Dich an Charlie Simpson, der 7 Jährige, der über € 90.000 gesammelt hat. Es gibt immer irgend etwas, das wir tun können.

Und damit es auch wirklich losgeht mit dem Tun, gibt es ein Dankeschön für alle, die wirklich handeln:

Wenn Du bis Freitag 11.06.2010 12.00 Uhr an eine der 3 charities – von Eugen, Conny oder Karlheinz Böhm € 15,- oder mehr spendest, dann schenke ich Dir ein changenow Produkt Deiner Wahl! Yeah! Du kannst Dir dann aus dem Shop ein Produkt aussuchen, das Du willst – und ich schicke Dir einen Download Link. (Das ist übrigens auch der günstigste Weg – ever – wie Du an eins meiner Produkte kommen kannst.)

Also bis Freitag € 15,- oder mehr an eine oder alle 3 charities überweisen – kurze Mail an mich mit einer Bestätigung (Screenshot reicht!) – und Deinem Wunsch, welches Produkt aus dem changenow shop Du haben möchtest.

Nur wenn wir was tun, tut sich was!

Und mach die „so wie ich auch“ Übung. Sie wird eine ganze Menge verändern!

Hab eine wundervolle gesegnete Woche und lass viiiiiiiiiiiiiiel das Sönnchen rein!!

Yippieh!!

Dein André

P.S.: changenow ist jetzt auch auf facebook:

changenow auf facebook

(Der lange Facebook Link ist so schwer zu merken…

Teilen und freuen! :-)
André Loibl
 

Gründer von changenow.de & Autor des Buchs "Glücklich sein". Experte für mehr Energie, Lebensfreude, Sönnchen reinlassen und hüpfen. :-)

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Norbert

Hallo Jürgen,
dieser Gedanke „so wie ich auch“ ist das Grundmuster von C.G.Jung und seinem holistischen Weltbild.
Wir tragen ALLES in uns, leben jedoch nur einen kleinen Ausschnitt davon aus. Das was wir an anderen bemängeln, liegt in unserem Schatten.
Das, was uns an anderen gefällt, danach sehne wir uns.
Eigentlich ganz einfach.

LG
Norbert

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Jürgen

Liebe Doris,
Du wirst es lieben! Ich freue mich jedenfalls jeden Montag auf Andrés Stimme.

Alles Liebe,
Jürgen

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Doris - Licht & Liebe

Die Geschichte gefällt mir sehr, lieber Jürgen,
LG
Doris

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Doris

Also, ich habe das Abo gerade abgeschickt und bin sehr gespannt, was sich da jetzt so DREHT.
Liebe Grüße
Doris

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Jürgen

Das ist eine kleine Geschichte über vier Kollegen namens JEDER, JEMAND, IRGENDJEMAND und NIEMAND.

Es ging darum, eine wichtige Arbeit zu erledigen und JEDER war sicher, dass sich JEMAND darum kümmert. IRGENDJEMAND hätte es tun können, aber NIEMAND tat es.

JEMAND wurde wütend, weil es JEDER´S Arbeit war. JEDER dachte, IRGENDJEMAND könnte es machen, aber NIEMAND wusste, dass JEDER es nicht tun würde.

Schließlich beschuldigte JEDER JEMAND, weil NIEMAND tat, was IRGENDJEMAND hätte tun können.

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