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Eine Geschichte über eine Lehrerin und ihre Schüler

Hallo und herzlich willkommen

Heute habe ich eine Geschichte für Dich, die ich per Mail bekommen habe. Leider weiß ich nicht, von wem diese Geschichte ist, deswegen habe ich keine Quellenangabe. Wenn Du weißt, woher diese Geschichte kommt, schreib es mir gerne in die Kommentare. Und jetzt viel Spaß.

Dein André

Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können – und das sollten sie neben die Namen schreiben.

Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war. Bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie Ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. „Wirklich?“, hörte man flüstern. „Ich wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!“ und „Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen“, waren die Kommentare.

Niemand erwähnte danach die Listen wieder.

Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.

Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand,sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: „Waren Sie Marks Mathelehrerin?“ Sie nickte: „Ja“. Dann sagte er: „Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen.“ Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.

„Wir wollen Ihnen etwas zeigen“, sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. „Das wurde gefunden, als Mark verunglückt ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen.“ Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinander gefaltet worden war.

Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten.

„Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben“, sagte Marks Mutter. „Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt.“

Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte: „Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch“. Die Frau von Heinz sagte: „Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.“

„Ich habe meine auch noch“, sagte Monika. „Sie ist in meinem Tagebuch.“

Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. „Ich trage sie immer bei mir“, sagte Irene und meinte dann: „Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.“

Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist.

Sag es Ihnen heute.

Tu es einfach.

Es wird kein besserer Tag dafür kommen.

Dein André

Teilen und freuen! :-)
André Loibl
 

Gründer von changenow.de & Autor des Buchs "Glücklich sein". Experte für mehr Energie, Lebensfreude, Sönnchen reinlassen und hüpfen. :-)

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Monya

… Danke!

Die letzten Zeilen hab ich nur noch mit Pippi in den Augen lesen können. …

Wunderschöne Geschichte!

Liebe Grüße

Monya von
vegetarisch-rezept.de

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Jürgen - leben-lernen-lieben.de

Lieber André,

diese zu Herzen gehende Geschichte hat mich zu einer Gruppenübung für meinen kostenlosen 7-Wochen-Kurs für ein gesundes Selbstwertgefühl inspiriert.

Gerade habe ich diese Übung auch in meiner Selbstliebe-Gruppe auf beUnic vorgestellt. Dort zu finden unter beUniCom – Gruppen – Liebe – Selbstliebe (wer noch nicht angemeldet ist, kann das kostenlos tun und findet das Menü dann ganz oben auf der Seite).

Hier geht’s lang: https://www.beunic.com/?a_aid=jt&a_bid=f4ce057d

Alles Liebe und herzlichen Dank für die Anregung,
Jürgen

PS: Alle Infos zum Kurs und ein wertvolles Geschenk gibt es hier:

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Dani

Hey Andre,

ich danke dir für die ganzen Mails mit sehr hilfreíchen Tipps und Tricks
die Geschichte kannte ich schon aber jedes mal fasziniert sie mich
wenn ich sie durchlese.
Ich finde jeder Mensch sollte sich bewusst sein das absolut jede einzellne Person was Besonderes und Einzigartig ist jeder auf seine eigene Weise =D.

Ich wünsche dir nen schönen 2. Advent und nochmals herzlichen Dank für die hilfreichen Beiträge .

DaNi (=

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Andreas

Hallo Andre,

DANKE, eine gute Idee das mal mit meinen „Schülern“ zu machen.
eine besinnliche Adventszeit wünsche ich dir….

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Beate

Hallöchen,

ich kenne die Geschichte aus dem Buch von Jack Canfield: Hühnersuppe für die Seele!
Irgendwie bekomme ich sie gerade von allen Seiten zugemailt! Was will mir das denn sagen

Schöne Adventszeit wünscht

Beate

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Marianne Krug

Die Geschichte der Lehrerin mit dem Zettel ist aus der Sammlung von Jack Canfield: “ Hühnersuppe für die Seele.
Liebe Lächelgrüße
M.Krug

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Harald

Diese Geschichte kannte ich. Sie ist immer wieder gut zur Erinnerung und zum Wachrütteln.
Ganz nach dem Motto: „Schick ein Lächen in die Welt und es kehrt zu dir zurück.“ Oder: „Ein Hammer kann sein Ziel verfehlen – Ein Blumenstrauss nie“

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Oliver

Wirklich tolle, zur Herz gehende Geschichte. Sowas sollte man sich täglich vor Augen führen (und natürlich auch umsetzen).

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Jeannette

Lieber Andrè

genau die selbe Geschichte habe ich auch schon einmal irgenwo gelesen, damals wie auch jetzt berührt mich dies tief in meinem Herzen, denn es ist doch so: Jeder Mensch hört oder liest gerne, dass man ihn mag, bewundert oder ganz einfach ausgedrückt; überhaupt für jemanden etwas bedeudet…

Wünsche Die eine ganz schöne Adventszeit und danke für Deine netten Beiträge

Jeannette

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