Das merkt doch keiner …

Standardspruch von Marketern, die Ihre Emails mit FlatGPT schreiben lassen:

„Das merkt doch keiner. Ja, Du merkst das vielleicht, weil Du im Thema drin bist. Doch die Kunden, die merken das nicht.“

Und dann geben Marketer der „KI“ den Befehl:

„Schreib meine Emails wie Ogilvy“, weil sie gehört haben, dass Ogilvy einer der erfolgreichsten Werbetexter überhaupt war.

Doch:

David Ogilvys Leitspruch war:

„The consumer isn't a moron. She is your wife.“
(„Der Kunde ist kein Idiot. Sie ist deine Ehefrau.“)

Also:

Behandle Deine Kunden mit dem selben Respekt, mit der selben Wertschätzung wie Du Deine Ehefrau behandeln würdest:

Halte sie niemals für dumm.

Triff Dich mit ihr immer auf Augenhöhe. Ehrlich und respektvoll.

Beleidige nicht ihre Intelligenz.

Sondern öffne Dich für Sie. Lass sie nah an Dich heran. Ihr seid zusammen in dieser Ehe.

Und dann sehe ich Emails in meinem Postfach, die alle gleich klingen.

Seelenlose, graue KI-Plörre aus einem Flat-GPT.

Menschen merken das.

Denn eine KI hat keine Empathie.

Sie berechnet aus einem Haufen Wörtern immer nur die, die am wahrscheinlichsten den besten Eindruck machen.

Darum liest Du so oft immer und immer und immer wieder die selben Muster.

Den selben Satzbau.

Nur die Themen sind ausgetauscht.

Sonst ist alles gleich.

Da gibt es nie „ein Wort zuviel“, keine Nuancen. Keine Zwischentöne. Kein leises Lächeln. Kein bisschen Menscheln. Nix. Nada. Nüschte.

Sondern immer nur volle Lotte auf die zwölf.

Oft mit der „Verzweiflungswand von Emojis“.

Ich meine, hast Du mal geschrieben und dann dazu ein oder zwei Emojis rausgesucht? Weißt Du wie lange das dauert?

Ich selbst nutze ja nur und ;-).

Und die sind auch getippt.

Doch die Maschine schmeißt in jeden Satz 3 verschiedene Emojis rein.

*Hand vor die Stirn patsch Emoji*
*Fremdschäm Emoji*
*wild im Kreis renn und Aaaaargh! Schrei Emoji*

So würde nie jemand schreiben.

Doch es die einzige „Emojtion“ ist, die die Maschine kann.

Denn Flat-GPT hat genau so viel Fähigkeit, echte Emotionen zu haben, wie ein Toaster.

Noch lustiger ist ja dabei, dass viele Marketer seit Jahren predigen: „Du musst Branding machen!“ 

Und es stimmt:

Es macht Sinn, wenn Menschen wissen, wofür Du stehst.

Für Sönnchen reinlassen zum Beispiel.

Und Blockaden lösen.

Und eine Verbindung mit Gott haben.

Oder was Deine 3 großen Themen sind.

Für welche Werte Du stehst. Wie Du sprichst. Welche Energie Du hast.

Doch dann zerhageln sich ganz viel ihr mühsam aufgebautes Branding, indem sie alle Emails und Texte von einer Maschine schreiben lassen …

… die dann so „lecker“ sind, wie das Essen von Tricatel aus dem Louis de Funès Film „Brust oder Keule“.

Alles eine graue Pampe in verschiedene Formen gegossen.

Es wird viel dafür getan, dass Menschen glauben sollen, Ihre eigene Stimme klinge zu „unrund“.

Nicht „professionell“ genug.

Dass die Maschine viel besser wüßte, wie man zu Menschen eine Bindung aufbaut – als sie selbst.

Mit dem Ergebnis, dass dann alle nach Tricatel schmecken.

Ich persönlich will von echten Menschen lesen. Mit Gefühlen, und auch mit Fehlers in die Emails …

Von unperfekten – aber dafür echten Menschen.

Von Menschen, die nicht dem „Effizienz-Wahn“ verfallen.

Die nicht den grauen Männern ihre Lebenszeit geben, um was „einzusparen“.

Sondern die auch noch wichtige Fragen stellen:

Warum tue ich das hier?

Was bewegt meinen Gegenüber?

Wie kann ich ihm jetzt vielleicht sogar etwas helfen?

Denn vielleicht kann FlatGPT in manchen Sachen eine Unterstützung geben. Kann sein.

Doch nie darin, wenn es darum geht, dass wir mit Menschen reden.

Oder schreiben.

Nie wenn es darum geht, eine echte Verbindung mit anderen Menschen aufzubauen.

Und wer sich jetzt nicht auf seine eigene Stimme besinnt, wer nicht den – etwas schwierigeren – Weg nimmt – und sich an sich selbst reibt, an seinen Worten feilt …

… dessen Texte und Inhalte sind in Kürze alle beliebig austauschbar.

„Buchen Sie jetzt:

Wie schaffe ich mich als Experte selbst ab?

Indem ich kein eigenes Wissen, keine eigenen Erfahrungen, keine eigenen Emotionen mehr weiter gebe …

… sondern einfach nur raushaue, was eine Maschine als wahrscheinlichste Wortfolge berechnet hat.“

Fragen in die Maschine eingeben, können unseren Kunden nämlich auch.

Dafür brauchen sie keine „Experten“.

Denn unsere Kunden sind keine Idioten.

Niemand will eine Nummer sein, die von einer Maschine gefüttert wird.

Was wir Menschen wollen, sind echte Erfahrungen, emotionale Verbindungen.

Maschinen haben wir in unserem Alltag schon mehr als genug.

Wir wollen Lebendigkeit, tiefes Fühlen.

Keinen glattpolierten Einheitsbrei, der unsere Intelligenz beleidigt.

Wir sind Menschen.

Keine Maschinen.

Und wir alle sind Individuen. Jeder von uns hat auf seine ganz eigene Art und Weise wundervoll einen an der Waffel.

Wir sind lebendig.

Wir spüren, dass Gott uns Atem gibt. Dass Mutter Erde lebendig ist – und dass es so viel mehr gibt als 0 und 1.

Wir freuen uns, wenn wir morgens aufwachen.

Nicht weil alles perfekt wäre.

Im Gegenteil.

Manchmal ist es ziemlich chaotisch.

Doch es ist echt.

Und das Leben bietet so viele bunte Momente, fröhliche Zwischentöne – und ein echtes Lächeln im Gesicht eines anderen Menschen.

Das brauchen wir wirklich.

Keine KI-gesteuerten Backofen, die uns den „optimalen Bräunungsgrad“ unserer Brötchen voraussagt.

Also das behauptet die Werbung zumindest.

Wenn nicht doch schwarze Backsteine aus dem Backofen rauskommen.

„Du hast Recht. Diese Brötchen sind verbrannt. Willst Du mehr darüber wissen, wie der Bräunungsgrad berechnet wird? „

Vielleicht dürfen wir bei all dem Flat-GPT Hype auch mal ganz bewußt die andere Seite wählen?

Unsere Menschlichkeit?

Hmmmm … wo das wohl hinführen würde?

Hab jetzt einen gesegneten und entspannten Abend. Mit ganz viel Innen-Sönnchen und einem echten Lächeln auf Deinen Lippen.

So eins mit Unfug und Pixa Duba drin.

Gottes Segen für Dich, Du wundervolles Wesen.

Dein „Maschinen können Beziehungen nicht besser als Menschen“ André

Micdrop.

Hier: Meine einzigartige Tiefen-Meditation, mit der ich meine Geldblockaden auflösen konnte:

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Wer schreibt hier?

André Loibl

Gründer von changenow.de, Autor des Buchs "Blockaden lösen & Finanziell frei werden". Sönnchen-Reinlasser. Lebensfreude-Aktivierer und Espresso-Geniesser :-)

Wie Du Deine Geldblockaden lösen kannst

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