Frank Capra: Der kleine Mann, der sein Leben für immer veränderte?

Das Fieber wurde echt. 
Er schwitzte permanent, fühlte sich schlapp
und nahm 17 Kilo ab.

Seine eingeredete Krankheit war real geworden.

Ich lese grade die sehr unterhaltsame Biographie
des legendären Regisseurs Frank Capra.

(Unter anderem verantwortlich für einen meiner
absoluten Lieblingsfilme: „Ist das Leben nicht schön?“
mit James Stewart)

Frank Capra fing im Hollywood der Stummfilmzeit
als Gag-Schreiber an und arbeitete sich hoch
bis zum Regisseur.

Sein Lieblingsort, um Skripte zu schreiben,
Ideen zu finden, war Palm Springs.

In seinen Jahren als Regisseur hatte er nur
einen großen Traum: Einen Oscar gewinnen und
die damit verbundene Anerkennung ernten.

1933 hatte er einen großen Hit: Lady for a day
Ein Film, der an den Kassen richtig abgräumt hatte
– und für 4 Oscars nominiert war …

… er bekam …  keinen davon …

In seiner Wartezeit zwischen Nominierung und
Oscar-Verleihung drehte er in nur 4 Wochen
den Film „It happend one night“ mit Clarke
Gable und Claudette Colbert.

Einen Film, der unter keinem günstigen Stern
stand – keiner mochte das Skript – und er
musste Claudette Colbert das doppelte der
normalen Gage zahlen, damit sie mitspielte.

Womit keiner rechnete:

Dieser Film wurde ein Riesen-Erfolg.

Die Menschen liebten ihn.

Und auch hier gab es wieder Oscar-Nominierungen.

Dieses mal ging Frank Capras Traum in Erfüllung:

Der Film bekam nicht nur einen Oscar,
sondern räumte gleich 5 von den begehrten Statuen ab.

Inklusive dem als bester Regisseur.

Zwischen 1934 und 1970 der einzige Film, der so viele
Oscars abräumte.

Der Himmel für Frank Capra.

Oder doch nicht?

Denn nach seinem riesigen Erfolg fühlte er
eine Leere. Wie sollte er da noch einen drauf
setzen?

Er bekam es auch mit der Angst zu tun:
Was, wenn sein nächster Film ein Flop wurde?

Wie konnte er dem standhalten?

Frank Capra flüchtete:

Er gab vor, krank zu sein. Beschwerte sich immer
bei allen, wie müde und schlapp er sich fühle …

… er suchte einen Weg raus aus dem Druck,
den er sich selbst gemacht hatte …

… er zeigte allen das Thermometer mit der
erhöhten Temperatur (wir alle wissen, wie das geht )

… bis ein Arzt wirklich beunruhigt war, wegen
seiner hohen Temperatur.

Er schickte Frank Capra zum Radiologen.

Dieser fand einen Fleck auf seiner Lunge.

Moment! 

Frank Capra sagte sich:

Das hier sollte doch alles nur eine Charade sein,
keine echte Krankheit.

Er wurde freigestellt von seiner Arbeit im Studio.

Das Problem war:

Das Fieber wurde echt.
Er schwitzte permanent, fühlte sich schlapp
und nahm 17 Kilo ab.

Seine eingeredete Krankheit war real geworden.

(Neeeeeeeeein, unsere Gedanken haben keinen Einfluss
auf unser Leben. Das ist alles Zufall …)

Die Ärzte diagnostizierten ihm die „Californische
Lungenkrankheit“.

Zu der Zeit als es wirklich berab ging mit ihm,
brachte sein naher Freund Max Winslow jemanden mit.

„Frank, da ist jemand im Nebenzimmer, der will
Dich sehen.“

„Okay, bring ihn rein für eine Minute …“

„Er wird Dich nicht in Deinem Bett besuchen.“

„Waaaaaaaas?!?!!“

„Er sitzt drüben in der Bibliothek. Nur ein
paar Schritte – steh auf und geh rüber.“

„Max, bist Du verrückt, ich kann nicht aufstehen!“

Doch Frank stand auf, zog sich seinen Bademantel an
und torkelte unsicher rüber in die Bibliothek.

Max blieb in seinem Zimmer und sagte:

„Ich höre in der Zeit etwas Radio“

Und Frank Capra war sauer. Richtig sauer. Was glaubten
die eigentlich? Er brauchte keinen komischen
Voodoo-Doktor!

Der kleine, glatzköpfige Mann mit der dicken Brille
wartete in der Bibliothek auf Frank und sagte:

„Bitte setzen sie sich“

Keine Vorstellung, nichts.

Und dann sagte er:

„Mister Capra, sie sind ein Feigling.“

„Ein WAS?!“

„Noch viel trauriger, sie sind eine Beleidigung
an Gott. Hören sie den Mann da drüben?“

Max hatte das Radio im Nebenzimmer lauter
gemacht und man hörte Hitlers brüllende Stimme
durch das Haus schallen.

„Dieser böse Mann versucht alles, um die Welt
mit Hass zu vergiften. Zu wie vielen kann er
über das Radio sprechen? 15 Millionen?
20 Millionen Menschen? Und für wie lange?
20 Minuten?“

„Sie, Sir, können zu hunderten von Millionen
Menschen sprechen, für 2 Stunden – im Dunkeln“

„Die Talente, die sie haben, Mr. Capra gehören
nicht Ihnen. Sie haben sie nicht nur selbst
erworben.“

„Gott hat Ihnen etwas mitgegeben. Diese Talente
sind sein Geschenk – damit sie sie in seinem
Sinne nutzen.“

„Und wenn sie die Talente nicht nutzen, die Gott
Ihnen gegeben hat, dann sind sie eine Beleidigung
an Gott – und an die Menschheit. Guten Tag, Sir.“

Der kleine Mann stand auf und ging.

.

Frank fühlte eine Mischung aus Wut, Scham, Ärger
– und er fühlte sich erwischt.

Er rief rüber: „Max, mach das verdammte Ding aus.“

Er rief seine Frau: „Lu, komm her, wir packen.
Wir fahren nach Palm Springs.“

Sie fuhren direkt los. Alle 30 Minuten
mussten sie anhalten, weil Frank noch zu
schwach war. Doch er hielt sich auf den
Beinen …

Lu's Augen füllten sich mit Tränen …

Er erholte sich in der Wüste, tankte neue Kraft
und seine Krankheit verschwand … und kam nie
wieder.

(Ich sag doch, das hat nichts mit unseren
Gedanken zu tun … Wirklich nicht … )

Frank Capra fand einen Grund, er fand seine Bestimmung:

Er machte die Filme nicht mehr für sich.
Nicht für seinen Ruhm und Profit.
Wobei er all das weiter genoss.

Doch ab jetzt wollte er Unterhaltung mit
einer Botschaft machen. Er wollte den Menschen
Zuversicht und Kraft geben.

In einer Welt, die immer noch von der Depression
gebeutelt war – und die am Abgrund zu einem
nächsten großen Krieg stand, wollte er Hoffnung
– und den Glauben an das Gute im Menschen
verbreiten.

Wie ein ehrlicher Mensch sich gegen die Lügen
der Welt behaupten kann. Weil das ehrliche
am Ende gewinnt.

Und er wollte das mit seinem ganz eigenen Medium,
mit seinen ganz eigenen Talenten tun:

Dem Film.

Dieser kleine Mann, von dem Capra nie erfahren hat,
wer er war, hat sein ganzes Leben verändert.

Und das Leben von Millionen von Menschen, die
danach Capras Filme gesehen haben und denen
seine Botschaften Kraft gegeben haben.

Wir alle haben einen Auftrag hier.
Es ist kein Zufall, dass Du jetzt hier bist.

Denn Du hast ein Geschenk an diese Welt. Etwas,
das nur durch Dich so in diese Welt kommen kann.

Die Welt wartet auf Dein Geschenk
– und sie braucht es.

Dringend.

Dein „Du machst einen Unterschied“ André

.

Wenn Du noch nicht genau weisst, was Dein
Geschenk ist – und Du auf die vielleicht
wichtigste Entdeckungsreise Deines Lebens
gehen willst, dann schau Dir das hier
auf jeden Fall an:

Dein eigenes Geschenk an die Welt entdecken.

.

„Dieses Bauchgefühl ist Deine Kreativität,
die Dir sagt, das Du was tun sollst“

Frank Capra


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