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Entspannung, Wellness – Entspannen, ja gerne, aber wie!?!?

Entspannung, Wellness, Entspannen – ja, gerne, aber wie!?!?!

10 Entspannungs-Übungen für einen entspannten Abend

Einen wunderschönen guten Mittwoch,

es ist abend – Zeit zur Ruhe zu kommen, sich vom Tagewerk ein wenig zu erholen, den Feierabend einzuläuten und es sich so richtig gut gehen zu lassen.

Doch irgendwie ist das gar nicht so einfach oder?! Wieso fällt es uns so schwer zu entspannen? Warum kann nicht auch die Entspannung auch einfach auf Knopfdruck kommen?! Ängste und Sorgen können das ja auch! Sogar so richtig verkrampfen können wir uns auf Knopfdruck – doch mit dem Entspannen ist das irgendwie nicht so leicht. Was also tun!?

Ein ganz grosses Hindernis auf dem Weg zur Entspannung sind die Gedanken, die uns immer noch im Kopf rumkreisen. Wir sind meist schon mehr als 1 Stunde aus dem Büro raus – zumindest körperlich, doch unser Kopf ist immer noch da. Wir erleben im Kopf noch einmal das schreckliche Gespräch mit unserem Boss. Machen uns Sorgen, wie wir das morgen alles schaffen sollen. Oder haben Angst – vielleicht sogar die weltberühmte “German Angst” (sprich: Ängst ), wie alles weitergehen soll – ob unser Geschäft wirklich bestehen kann. Ob wir gut genug sind. Ich weiss nicht wie es Dir geht, auch ich hatte diese Momente, in denen ich mich gefragt habe, wie das alles weitergehen soll. Wo ich mir nicht sicher war, ist das alles richtig, was ich da mache?! Was ist mit der Sicherheit?! Vielleicht kennst Du das ja auch…

… und dann soll man auch noch entspannen!

Und doch ist es soooo wichtig, sich wirklich zu entspannen, den Geist zur Ruhe zu bringen, ihn wieder frei zu machen – damit Platz geschaffen wird für neue Lösungen. Damit der Kopf wieder frei wird und all die Möglichkeiten erkennen kann, die um uns herum sind. Damit wir wirklich erfolgreich werden und bleiben. Wenn wir entspannt und glücklich sind, dann arbeitet unser Gehirn 200 mal besser als wenn wir angespannt und unglücklich sind. 200 mal besser. Also macht es auf jeden Fall Sinn, sich regelmässig zu entspannen – und zwar so richtig! So bis in alle Poren hinein, bis in jede Zelle hinein einfach entspannen…

Doch wie machen wir das jetzt?!

Ich habe für mich ein paar sehr effektive Wege gefunden, die ich mit Dir teilen will. Probier einfach, welche Methode für Dich am besten passt – und dann: Wende sie an!! Ich habe jahrelang einen kleinen Post-It an meiner Wohnzimmer-Eingangstür gehabt auf dem die Frage stand: “Schon entspannt? :-)” – denn ich habe selbst erlebt, wie oft es einfach unter geht, weil wir “wichtigeres” zu tun haben. Natürlich sind all die Sachen wichtig, doch stell Dir mal vor, Du könntest sie mit so viel mehr Gehirnleistung (200 mal mehr!!) tun – was glaubst Du, wie viel effektiver das sein könnte!? Wie viel mehr könntest Du tun? Wie viel mehr erledigen?! Genau!

Also auf geht’s in die Entspannung! Hier sind 10 Entspannungsübungen für Dich

Entspannungs-Übung 1: Atemübung

Das ist wirklich einfach. Nimm Dir 5-10 Minuten Zeit und mach eine Atemübung. Wenn Du willst, kannst Du Dir eine Atemübung als mp3 gratis hier herunterladen. Du kannst diese Atemübung zu jederzeit machen – also auch, wenn Du nach Hause kommst. Diese Übung ist sehr effektiv und hat einen wunderschönen Nebeneffekt: Durch den Fokus auf Deinen Körper kommt auch die Gedankenmaschine zur Ruhe. Das bedeutet, Du tust nicht nur Deinem Körper etwas Gutes, sondern bringst auch gleichzeitig Deinen Geist zur Ruhe – was dann wirkliche Entspannung bedeutet! Yippieh!

Entspannungs-Übung 2: Spüre Deinen Körper

Diese Übung baut auf dem selben Prinzip auf wie die erste Übung: Wir kehren zurück in unseren Körper – schaffen damit eine Verbindung und beruhigen unseren Geist. Allright, wie geht das also?!
Ganz einfach! Such Dir einen Platz, wo Du Dich ausgestreckt hinlegen kannst – ohne dass Du frierst natürlich! Vielleicht der Teppich in Deinem Wohnzimmer. Lege Dich einfach grade hin, die Arme neben den Körper und die Beine auch nebeneinander – nicht über Kreuz. Dann fang einfach mal an und versuche Deine linke Hand von innen zu fühlen – nicht so viel drüber nachdenken, das funktioniert – einfach mal fühlen, wie sich Deine linke Hand von Innen anfühlt – vielleicht kannst Du sogar die einzelnen Finger wahrnehmen?! Wie fühlt sich Deine Hand an?! Und wie Dein Handgelenk?! Dein Unterarm?! Dein Oberarm?! Deine Schultern?! Und was ist mit Deiner rechten Hand?! Wie fühlt die sich von innen an?! Was für ein Gefühl ist das?! Komm einfach wieder in Kontakt mit diesem Gefühl in Deinem Körper. Auch hier kannst Du langsam den Arm hinaufwandern, bis Du bei den Schultern angekommen bist… und dann wandere langsam mit Deiner Aufmerksamkeit durch Deinen ganzen Körper.. Deinen Kopf, Deine Brust, Deinen Bauch, Deinen Rücken, Deinen Unterbauch, die Beine runter bis in die Zehenspitzen. Und lass Dir Zeit dabei..

Du hast alle Zeit der Welt – ich mache diese Übung immer so, dass ich mir den Wecker für eine halbe Stunde stelle – dann kann ich die Übung ganz entspannt machen – und bin auch sicher, dass ich wieder aufwache, sollte ich einschlafen…

Eine ausführliche Anleitung zu dieser Übung habe ich auch in meinem Podcast Entspannen – aber wie? aufgenommen. Du kannst Dir diesen Entspannungs-Podcast gratis hier anhören oder auch herunterladen. Vielleicht fällt es Dir am Anfang ja sogar noch leichter, diese Übung zu machen, wenn Du eine Anleitung dazu hast.

Wichtig ist nur, dass Du sie machst – ist ja klar!

Entspannungs-Übung Nummer 3: Umarme jemandem von ganzem Herzen

Was, André?! Was ist denn mit Dir los?! Was hat das denn mit Entspannung zu tun?!  Eine ganze Menge und Du wirst auch gleich herausfinden, was…

Wenn Du heimkommst, dann nimm doch einfach mal wieder Deine Partnernin / Deinen Partner so richtig lange und feste in den Arm – so wie früher. So richtig intensiv. Und hab keine Angst – er/sie wird es genau so lieben und geniessen wie Du!! Nimm Deinen Partner einfach wieder voller Liebe in den Arm und halte sie/ihn einfach ein bisschen im Arm. Fühl mal, wie gut sich das anfühlt. Und ich meine so richtig umarmen, nicht so ein “Ich bin zu Hause Schatz Küsschen was gibt’s zu essen”-Ding. Nein, so richtig aus Deinem Herzen heraus. So wie in den Tagen, wo ihr so richtig frisch verliebt ward.

Sweethearts

Das wird Dir nicht nur ein unglaublich gutes Gefühl des zu Hause seins schenken, sondern auch in Deinem Körper jede Menge Endorphine freisetzen, die dafür sorgen, dass Du Dich gut fühlst und entspannen kannst..

Das hier ist also wirklich eine ernst gemeinte Übung – mach sie. Trau Dich! Und sei erstaunt, was sich alles verändern kann!!

Entspannungs-Übung Nummer 4: Spiel etwas! ;-)

Bigui, BeagleBaby Blowing an Enormous Bubble

Du kannst mit Deinen Kids oder mit Deinem Hund einfach etwas spielen. Spiele einfach, tauche ein in diese Welt wo alles möglich ist – oder wo es der grösste Spaß der Welt ist, ein Stöckchen zu jagen und wiederzubringen. Verbinge mehr Zeit mit Deinen Kids – und lass Dir von Ihnen wieder das grosse Geheimnis zeigen. Das grosse Geheimnis wie es ist, wenn Du einfach im Augenblick sein kannst, präsent sein kannst. Im Hier und Jetzt leben kannst. Einfach nur sein – und die Gedanken verschwinden lassen…

Entspannungs-Übung Nummer 5: Fühle die Schwerkraft

Oh je, was ist das denn nun wieder?! Die Schwerkraft spüren?! Wann hast Du das letzte mal wirklich die Schwerkraft gespürt?! Und ich meine nicht, als Dir die Tasse aus der Hand gefallen ist – und sie von der Schwerkraft fast schon magisch an den Boden gepresst wurde – bevor Du auch nur eine Chance hattest, dem entgegen zu wirken. Nein, ich meine etwas anderes… wann hast Du das letzte mal die Schwerkraft in Deinem Körper gespürt?! Versuchs einfach mal, stell Dich mal hin… ja, genau jetzt! Einfach mal hinstellen. Du kannst auch aus dem Stehen weiterlesen!

Stell Dich mal hin und lass mal alles locker hängen… und dann fühl einfach mal, wie die Schwerkraft Deine Arme, Deine Beine, Deinen Körper nach unten zieht. Klingt abgefahren?! Nur, wenn man es nicht tut. Also hinstellen und machen! Spür mal in Deinen Körper rein… wie ist das, wenn Du die Schwerkraft in Deinem Körper spüren kannst?! Merkst Du wie Du das schon entspannt?! Merkst Du wie die Entspannung immer grösser werden kann?! Ja, genau so!!

Entspannungs-Übung Nummer 6: Lege Deine Hände auf Deine Augen

Das ist auch eine ganz einfache Übung! Die Augen spielen, wie Du Dir vielleicht denken kannst, eine zentrale Rolle in Deinem Nervensystem. Das bedeutet, wenn Du es schaffst, Deine Augen zu entspannen, dann folgt der Körper meist ziemlich automatisch. Also zieh einfach mal Deine Brille aus (wenn Du eine trägst natürlich nur ) und lege die Handflächen auf Deine Augen. Mach das einfach mal für 30 Sekunden und merke, wie sich Deine Augen – Dein ganzer Körper immer mehr beruhigen können – immer tiefer entspannen… erstaunlich, oder?!

Entspannungs-Übung Nummer 7: Massiere jemanden!

Ja genau, hier geht nicht darum, dass Du eine Massage bekommst, sondern, dass Du eine gibst! Denn in diesem Artikel geht es ja darum, was DU tun kannst, um Dich besser zu entspannen.

Jetzt fragst Du Dich bestimmt, was das damit zu tun hat, zu entspannen, wenn Du jemand anderen massierst. Vielleicht Deinen Partner / Deine Partnerin, Deine Kids oder einen lieben Freund / eine liebe Freundin. Wer auch immer Dir grade zur Stelle ist – verschenke eine Massage!

Denn Du wirst anfangen, Dich in diese Person einzufühlen, wenn Du anfängst sie zu masssieren. Du wirst Dich immer mehr auf den Körper, auf die kleinen Verspannungen, den Weg der Muskeln – das Lockern einzelner Muskeln durch Deine sanften Berührungen einlassen können… Du wirst Dich immer mehr einlassen können auf dieses wundervolle Geschenk, das Du grade machst… und nach einer gewissen Zeit wirst Du merken, dass Du nicht nur einen anderen Menschen glücklich gemacht hast – sondern auch viiiiiiiiel Ruhe in Deinen Kopf gebracht hast.

baby massage

Der Körper ist immer eine super Hilfe wenn es darum geht zu entspannen… denn Dein Körper ist nämlich einfach immer im Jetzt und Hier. Er kann gar nicht anders..

Deswegen auch

Entspannungs-Übung Nummer 8: Massiere Dich selbst!

Yeah, das ist jetzt die fortgeschrittene Version und vielleicht kommt es Dir am Anfang noch komisch vor, Dich selbst zu massieren. Doch mit jeder Berührung wirst Du immer mehr merken, wie schön das sein kann. Du kannst Dein Gesicht massieren – oder auch Deine Füsse. Such Dir einfach den Körperteil aus, der sich für Dich richtig anfühlt, und dann massiere Dich!

Es ist auch völlig okay, wenn man bei sich selbst Massage-Öl verwendet.

Lerne Deinen Körper wieder kennen, spüre wie er sich anfühlt – und tu ihm einfach etwas gutes, indem Du ihn sehr sanft massierst.

Entspannungs-Übung Nummer 9: Geh raus!

Was?! Rausgehen?! Ich will mich doch entspannen?! Genau das machen wir jetzt auch! Aktiv Entspannung quasi. Wenn Du das Gefühl hast, Dir ist das alles zu viel in Deinem Kopf und Du kannst nichts loslassen, und der Stress vom Tag klebt immer noch an Dir, dann zieh Dir ein paar vernünftige Schuhe an (keine Pumps! ) und geh mal eine stramme Runde um den Block. “Kräftig ausschreiten” hat man das früher genannt. Und auch wenn Du jetzt zweifelst, dass Dich das wirklich entspannen soll, dann kann ich Dir nur empfehlen: Probier es aus!! Es wirkt Wunder!!

Du kannst alleine raus gehen oder Du schnappst Dir Deinen Partner, Deine Partnerin, Deinen Hund, Deine Nachbarin, wer auch immer Dir grade über den Weg läuft und gehst mit ihm/ihr zusammen raus.

unser norden 2

Du brauchst dazu keine speziellen Stöcke kaufen oder Dich grossartig umziehen. Einfach ein paar lauffähige Schuhe und auf geht’s!!

Entspannungs-Übung Nummer 10: Sex

Ja, ganz genau: Sex. Auch wenn es Dich etwas schockieren mag, wenn ich das so offen ausspreche, doch Sex ist wichtig. Auch für ein entspanntes und ausgeglichenes Erwachsenenleben.

Viele Menschen unterdrücken Ihre primären Bedürfnisse, wie das Bedürfnis nach Nähe (siehe Übung 3) oder auch das Bedürfnis nach Sex aus den verschiedensten Gründen. Doch glaub mir, keiner dieser Gründe ist gesund und führt auf Dauer zu immensen Verspannungen.

Warum nicht also mal wieder wirklich liebevollen Sex mit Deiner Partnerin / Deinem Partner haben? Was kann soooooooooooo wichtig sein?! Hm?! Sei mal ehrlich?! Und wäre es nicht auch mal wieder toll, mal wieder ……… eben.

Und ganz nebenbei auch herrlich entspannend…

Ich wünsche Dir einen entspannten Abend und alles Liebe!

Dein André

P.S.: Was ist Deine liebst Entspannungs-Übung?! Schreib doch einfach in den Kommentar, was Du immer tust, um Dich so richtig zu entspannen!

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Autor: André Loibl

Gründer von changenow.de und Autor des Buchs "Glücklich sein"

4 Kommentare

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  1. Hallo,
    vielen Dank für die sehr hilfreiche Auflistung. Auf der Tipp von der Hagen ist nicht zu unterschätzen. Dass Kind im Manne….

    Grüße
    Martin

    • Hallo lieber Hagen,

      da stimme ich Dir absolut zu! Dein Tipp Nummer 11 ist super!! Wieder Kind sein – einfach mal in Pfützen hüpfen – mit grossen Stauneaugen durch die Welt laufen, all die wundervollen Kleinigkeiten in unserer Welt entdecken und erleben – schöööööön!!

      Einen lieben Gruss und einen sonnigen Tag für Dich!

      André

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